Von der Herausforderung zur Lösung FeBa setzt auf Identifizierung per QR-Code

Wie lassen sich verbaute Fenster und Türen auch Jahre später noch eindeutig identifizieren? FeBa Fensterbau hat für sich die Antwort gefunden. Die mithilfe von Digital Building Solutions umgesetzte Feba.ID stellt den Informationsfluss über den kompletten Lebenszyklus der Produkte hinweg sicher.

Ein einfaches Scannen des Fensterrahmens mit einem Smartphone genügt, um die FeBa.ID zu öffnen und wichtige Produktinformationen abzurufen. - © FeBa Fensterbau

Seit mehr als 50 Jahren produziert FeBa Fensterbau am Firmensitz in Burbach deutsche Qualitätsprodukte. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen einen bedeutenden Schritt in Richtung Digitalisierung unternommen. Dabei begann der Transformationsprozess mit einer bestimmten Herausforderung: Verbaute FeBa-Produkte innerhalb der Gebäudehülle waren nur mit erheblichem Aufwand nachträglich identifizierbar. Obwohl ein durchgängiger Informationsfluss per ERP-Software bis zur Auslieferung der Bauelemente etabliert war, endete dieser bisher mit der Übergabe an den Kunden.

Im Jahr 2022 entschied sich FeBa für eine Zusammenarbeit mit der Digital Building Solutions GmbH (DBS), um diese Herausforderung zu meistern. Die gewählte Lösung basiert auf der Integration eines QR-Codes im Falz des Blendrahmens, über den Basisinformationen, Service- und Wartungsanleitungen sowie Kontaktdaten des FeBa-Fachhändlers abrufbar sind. Dies ermöglicht eine einfache, unkomplizierte Kontaktaufnahme auch noch nach Jahren sowie im Fall eines Besitzerwechsels.

Effiziente digitale Dokumentation

Ein entscheidendes Auswahlkriterium für FeBa war die von DBS bereitgestellte App MontageProfi zur Dokumentation von Montageprozessen. Standardisierte, digitale Fragebögen ermöglichen eine strukturierte und effiziente Erfassung der relevanten Montagedaten. Ergänzt wird dieser Prozess durch eine Fotodokumentation, die Erfassung von Zuständigkeiten sowie den jeweiligen Montage-Status. Dadurch entsteht eine durchgängige Nutzung der FeBa.ID über den gesamten Lebenszyklus des Produkts hinweg.

Dabei stellte die Datenschnittstelle zu A&W Cantor dem Unternehmen zufolge eine der größten Herausforderungen dar. Dank der Pionierarbeit aller Beteiligten und einiger Überarbeitungen und Optimierungen funktioniere die Schnittstelle heute zuverlässig.

Fortlaufende Optimierung

Im Jahr 2023 starteten FeBa und DBS eine einjährige Pilotphase, in deren Verlauf wertvolle Erkenntnisse gewonnen und kontinuierlich Optimierungsmaßnahmen in enger Abstimmung umgesetzt wurden. Dabei habe DBS durch hohe Software-Kompetenz und einen umfassenden Funktionsumfang überzeugen können. Heute ist FeBa in der Lage, Prozesse schrittweise zu digitalisieren und damit einen dauerhaften Mehrwert für Kunden zu generieren.

Seit Frühjahr 2025 ist die FeBa.ID im Echtbetrieb. Alle FeBa-Produkte lassen sich nun eindeutig und dauerhaft über einen QR-Code identifizieren, wodurch eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und eine optimierte Informationsbereitstellung über den gesamten Produktlebenszyklus gewährleistet seien. Dies schaffe für alle Beteiligten einen Mehrwert, indem Produktdaten transparent und ressourcenoptimiert verfügbar gemacht werden. "Die DBS hilft uns dabei, mit der FeBa.ID interne Abläufe von der Baustelle bis ins Büro zu digitalisieren und das ohne Medienbrüche. Jede Information zu einem Element ist zentral gespeichert", sagt Jonas Winkel, Referent der Geschäftsleitung bei FeBa Fensterbau.

Gemeinsam in die digitale Zukunft

Heute zeigen sich die Vorteile der FeBa.ID dem Unternehmen zufolge bei gewerkeübergreifenden Inbetriebnahme Arbeiten während der Bauphase sowie bei später anstehenden Revisionsvorgängen. Die Bereitstellung von Produktdaten, Identifizierungen verbauter Bauteil-Komponenten, Stücklisten, elektrischen Schaltplänen und Bild-Dokumentationen bis hin zu CE-Leistungserklärungen charakterisieren die zukünftige digitale Welt mit der FeBa.ID. "DBS hat durch hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit maßgeblich zum Erfolg dieses Projekts beigetragen und wird auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die FeBa Fensterbau GmbH sein", heißt es in einer Presseaussendung.