Nachdem das Fensterbauunternehmen Helmut Meeth am 6. Februar Insolvenzantrag gestellt hatte, begab sich Insolvenzverwalter Dr. Alexander Jüchser von Lieser Rechtsanwälte in Trier auf die Suche nach einem Investor. Nun steht fest: Die Suche blieb erfolglos, wohl Ende April stellt das Unternehmen den Betrieb ein.

Mitte Februar zeigte sich Alexander Jüchser noch zuversichtlich, eine gute Sanierungslösung für den insolventen Fensterbauer Helmut Meeth zu finden. Wie der Trierische Volksfreund nun berichtet, blieb die Suche nach einem Investor, der frisches Kapital gibt, jedoch ohne Erfolg.
Helmut Meeth: Ende April ist Schluss
"Wir befinden uns derzeit in der Ausproduktion. Ende April sind wir damit fertig, dann hören wir auf, dann ist Schluss", wird Jüchser von der Zeitung zitiert. Derzeit arbeiten den Angaben zufolge noch 35 Mitarbeiter in dem Betrieb und wickeln die Geschäfte ab. Bis Ende März hatten die verbliebenen Mitarbeiter Insolvenzgeld bekommen, die Löhne für April müssten "aus der Masse getragen werden", sagt Jüchser. "Und das werden sie auch." Maschinen und Immobilie seien bereits nicht mehr im Besitz des Unternehmens.