Ein BG1-Dichtband, das frei von PFAS ist und alle Kriterien der DIN 18542:2020 erfüllt: Das ist die Messe-Neuheit von Hanno. Hannoband-600 free ist bereits zum Patent angemeldet und wird im Laufe des Frühjahrs als Premium-Band in den Markt eingeführt.

PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) sind auf vielen Feldern im Einsatz und ihre technischen Eigenschaften sind nur schwer mit anderen Stoffen zu ersetzen. Allerdings gelten etliche der rund 4.000 Verbindungen als gesundheitsgefährdend, weswegen die EU Zug um Zug den Einsatz dieser Chemikalien verbietet. Auch wenn ein solches Verbot für Dichtungsbänder noch nicht gilt, hat sich Hanno bereits darauf vorbereitet und im firmeneigenen Entwicklungszentrum nach einem PFAS-Ersatz gesucht. Maßgabe war, dass das neue BG1-Band die DIN 18542:2020 vollständig erfüllt, also hinsichtlich Aufgehverhalten, Lagerstabilität, Rollenlänge und Fugendimensionen gleichwertig einsetzbar ist.
Prototyp auf dem Messestand
Nachdem die Entwicklung ein Erfolg war, präsentierte Hanno den Messebesuchern zur Bau 2025 erstmals das neue Hannoband-600 free. Sobald das neue Band durch die MPA Hannover geprüft ist, steht die umfassende Markteinführung an – also noch in diesem Jahr. Da davon auszugehen ist, dass Fugendichtbänder mit PFAS mittelfristig vollständig verboten werden, setzt das Laatzener Unternehmen die Entwicklung fort, um auch die weiteren Dichtbänder in PFAS-freier Qualität anbieten zu können. "BG2-Bänder und Hannoband Therm stehen als nächste Entwicklungsschritte in der Liste. Aber auch alle weiteren bis zu den Multifunktionsbändern wollen wir schon heute für den Markt von morgen fit machen", sagt Entwicklungschef Dr. Andreas Hohlfeld zur Präsentation in München.