Halle C1, Stand 338 Mit Wicona und Hueck zeitgemäß Gebäude bauen und sanieren

Unter dem Motto Trust in One präsentieren sich Wicona und Hueck 2025 erstmals mit einem gemeinsamen Auftritt auf der Bau. Ausgestellt ist u.a. ein neues Fassadensystem speziell für die Gebäude-Renovation. Die Serienherstellung läuft jetzt an.

Das in Holz-Hybrid-Bauweise errichtete Bürogebäude The Cradle in Düsseldorf besticht durch sein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept und folgt dem Cradle-to-Cradle-Prinzip. Alle Aluminiumelemente an der Fassade wurden aus der nachhaltigen Legierung Hydro Circal 75R hergestellt.
Das in Holz-Hybrid-Bauweise errichtete Bürogebäude The Cradle in Düsseldorf besticht durch sein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept und folgt dem Cradle-to-Cradle-Prinzip. Alle Aluminiumelemente an der Fassade wurden aus der nachhaltigen Legierung Hydro Circal 75R hergestellt. - © Schöttner Fotografie

Nach der Integration von Hueck in die Hydro Building Systems erwarten Wicona und Hueck die Fachbesucher in diesem Jahr gemeinsam auf dem neu konzipierten Messestand unter dem Motto Trust in One. "Das Leitmotiv unterstreicht, dass beide Marken nun ihre Stärken bündeln, um innovative Lösungen voranzutreiben und neue Maßstäbe in der Baubranche zu setzen", heißt es in einer Mitteilung von Hydro Building Systems in Ulm. Mit den verschärften Anforderungen durch EU-Taxonomie, ESG-Prinzipien und Gebäudeenergiegesetz (GEG) steht der Bausektor vor grundlegenden Veränderungen. Nachhaltiges Bauen ist nicht mehr nur eine Option, es ist Pflicht.

Driving Decarbonisation: Wicona schließt den Kreislauf

Als Vorreiter in der Aluminiumbranche hat Wicona früh erkannt, dass der Schlüssel zur Dekarbonisierung in einem konsequent zirkulären Ansatz liegt. Deshalb hat das Unternehmen sein komplettes Sortiment auf die Aluminiumlegierung Hydro Circal umgestellt.

Hydro Circal überzeugt durch seinen hohen Anteil an recyceltem End-of-Life-Aluminium: mindestens 75 Prozent in der Standardversion Hydro Circal 75R und 100 Prozent bei Hydro Circal 100R; einer Legierung mit einem CO2-Fußabdruck von weniger als 0,5 Kilo CO2 pro Kilo Aluminium. "Damit bietet Wicona den Akteuren der Bauwirtschaft einen erheblichen Hebel zur CO2-Reduktion", teilt das Systemhaus mit.

Doch Wicona geht noch einen Schritt weiter und schließt den Kreislauf vollständig: Von der Rücknahme alter Aluminiumelemente über deren Transport und Recycling bis hin zur Wiederaufbereitung und Herstellung neuer Systemlösungen aus der zertifizierten Hydro Circal-Legierung bietet das Unternehmen alles aus einer Hand.

Unterstützung für die Immobilienwirtschaft

Für die Unterstützung der Entscheidungsträger aus der Immobilienwirtschaft bei der nachhaltigen Planung und Realisierung von Neubauten und Sanierungen hat Wicona ein spezialisiertes Business Development Team installiert. Dieses unterstützt insbesondere Entscheider aus der Immobilienwirtschaft bei der nachhaltigen Planung und Realisierung von Neubauten und Sanierungen. Ralf Seufert, Vice President Market Area North, betont: "Unser umfassender zirkulärer Ansatz setzt neue Maßstäbe in der Branche."

Kreislaufwirtschaft in der Praxis: Im Rahmen der Fassadenrevitalisierung am Evangelischen Campus Nürnberg (ECN) wurde die 50 Jahre alte Bandfenster-Fassade aus Aluminium und Glas rückgebaut, recycelt und durch ein neues Aluminiumsystem aus Hydro Circal ersetzt.
Kreislaufwirtschaft in der Praxis: Im Rahmen der Fassadenrevitalisierung am Evangelischen Campus Nürnberg (ECN) wurde die 50 Jahre alte Bandfenster-Fassade aus Aluminium und Glas rückgebaut, recycelt und durch ein neues Aluminiumsystem aus Hydro Circal ersetzt. - © Wicona/Mediashots

Fenster, Türen und Fassaden der New Generation

Auf der Bau stellt Wicona unter anderem die New Generation von Türen, Fenstern und Fassaden vor. Dieses zukunftsorientierte Portfolio basiert auf der Weiterentwicklung bewährter Wicona Systeme und lässt bereits erkennen, wie die neuen Produkte die technischen Besonderheiten der Hueck Systeme integrieren.

Entstanden ist ein Angebot, das optimal auf die aktuellen sowie zukünftigen Anforderungen des Marktes abgestimmt ist – vollständig und standardmäßig gefertigt aus der nachhaltigen Aluminiumlegierung Hydro Circal 75R. Ein gutes Beispiel dazu ist das neue Fassadensystem Wictec 50 NG. Als Branchen-Vorreiter für das nachhaltige und zirkuläre Bauen präsentiert Wicona zudem praxisgerechte Systeme für die Gebäude-Renovation.

Entwickelt als spezifische Projektlösungen, werden diese nun in die Serienproduktion überführt, um der wachsenden Nachfrage im Sanierungsmarkt zu begegnen. Diese Produkte verlängern die Lebensdauer der Gebäudehülle und verbessern zugleich deren Energieeffizienz und CO2-Bilanz. Am Wicona-Stand können Besucher Mockups aktueller Großprojekte erleben. Nicht zuletzt bietet das Unternehmen auch Einblicke in gemeinsam mit Kooperationspartnern entwickelte Konzeptstudien. Diese beschäftigen sich unter anderem mit dem effizienten Klimahaushalt von Gebäuden sowie Ansätzen zur Verkürzung von CO2-Amortisationszyklen bis hin zu CO2-positiven Fassadenlösungen.

Wictop-Version für die digitale Projektplanung

Abgerundet wird die Messepräsentation von neuesten Entwicklungen für die digitale Gebäude- und Fassadenplanung. Im Fokus: Die aktuelle Version der 3D-Planungssoftware Wictop für Metallbaubetriebe und Planer. "Durch die Optimierung der 3D-Benutzeroberfläche lassen sich damit künftig im speziellen Transparent-Modus Profilbearbeitungen im 3D-Modell anzeigen. Die integrierte Bidirektionale Schnittstelle ermöglicht es, Maschinenbearbeitungen selbst anzupassen oder einzufügen", heißt es in einer Wicona-Mitteilung.

Zudem lässt sich mit der FrameID-Funktion ein digitales Abbild der Systemlösung erzeugen. Dabei bekommt jedes Element einen eigenen QR-Code – so sind alle notwendigen Informationen von der Produktion über die Nutzungsphase bis zum Recycling digital nachzuverfolgen. Auch der Export der in Software erstellten Konstruktionen als 3D-Modell im IFC-Format in eine BIM-Software ist problemlos möglich. Ein weiteres Plus ist die optimierte Ausgabe von CO2-Fußabdruck und dynamischen EPDs (Environmental Product Declaration).

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