Salamander stellte auf dem Klimafestival in Berlin aus. Teilnehmer erfuhren, wie das Unternehmen Nachhaltigkeit über die Produktentwicklung hinaus lebt und einen wichtigen Beitrag zur Energiewende im Bauwesen leistet.

Unter dem Motto Form und Fakten statt Klimakitsch präsentierte Salamander am 21. und 22. November in der Station, dem ehemaligen Dresdner Bahnhof in Berlin, seinen nachhaltigen Ansatz und neuartige Fensterlösungen von Salamander myWindow.
Viele Fachbesucher aus der Bauwirtschaft, laut Organisator Heinze waren es insgesamt mehr als 3.500, informierten sich am Salamander-Stand über Form und Fakten der Salamander Fenster und erlebten die nachhaltige Fenstermaterialität made by Salamander. Zusätzlich wurde ein Wandmodul aus Cohera vorgestellt, dem Lederfaserstoff aus erneuerbaren Rohstoffen von Salamander Premium Solutions. Zur Abrundung des Festivalauftritts nahm Co-CEO Till Schmiedeknecht an einem Thementalk zum Thema Energie & Effizienz – Einsparpotenziale im Gebäudesektor vor mehr als 250 Zuhörern teil.
Viele weitere Podiumsdiskussionen und Workshops rund um die Klimawende mit Referenten wie Carlo Ratti, designierter Kurator der Architektur-Biennale 2025, gaben Impulse und trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei.
Klimafestival: Plattform für nachhaltige Bauweisen
Ziel des Klimafestivals war, das Bewusstsein für nachhaltige Bauweisen zu stärken, neue Produkte und innovative Produktionsprozesse vorzustellen sowie den Austausch zwischen Ausstellern, Referenten und Besuchern zu fördern. Themen wie Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Architektur standen dabei ebenso im Fokus wie Vorträge zu Digitalisierung, Energieeffizienz und dem Bauen im Bestand.
Für Salamander war das Festival ein guter Rahmen, um die seit mehr als 100 Jahren gelebte Nachhaltigkeit über das Produkt hinaus zu präsentieren. Salamander erhielt bereits im Jahr 1923 ein Patent für eine Recyclingtechnologie und produziert seit mehr als 100 Jahren mit nachhaltigem Strom aus Wasserkraft.
So nachhaltig ist Salamander
Nachhaltigkeit beginnt bei Salamander bereits bei der Produktentwicklung: Materialeinsatz wird reduziert, Recyclinganteile erhöht, Gewichte minimiert sowie Dämmwerte und Licht- und Energieeinträge verbessert. Die kontinuierliche Materialentwicklung ist auf CO₂-Reduktion und Langlebigkeit ausgerichtet und forciert gleichzeitig taktile Erlebbarkeit sowie ästhetischen Anspruch. Energiegewinnung aus firmeneigenen Wasserkraftwerken und Photovoltaikanlagen rundet den Ansatz ab. Das Salamander Indent-Verfahren legt gleichzeitig die Basis für künftiges urbanes Sourcing.
Das Fachpublikum, von denen viele Salamander bisher nur als Schuhproduzenten wahrgenommen hatten, war dem Unternehmen zufolge begeistert von dem XL-Fenster greenEvolution_straight, das mit großen Fensterflächen zur natürlichen Heizung wird. Auch das Greta Fenster_loop, aus zu 100 Prozent recycelten Altfenstern und Produktionsresten hergestellt, habe in monochromer Betonoptik überzeugt.
Inspirationen für den Interior und Exterior-Bereich
Auch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Lederfaserstoffe aus dem Unternehmensbereich Salamander Premium Solutions, für unterschiedliche Bereiche wie beispielsweise für das Interior Design, sorgten den Angaben zufolge für Gesprächsstoff am Salamander Stand und bei Fundermax. Der österreichische Anbieter für hochwertige Fassadenplatten mit dekorativer Produktpalette für den Innenausbau veredelt einige Produkte mit den Lederfaserstoffen von Salamander Premium Solutions. In Kooperation mit Ackermann, Keilverbinder und Salamander hat Fundermax auf dem Klimafestival einen Bio-Hocker vorgestellt.
Thementalk Energie & Effizienz – Einsparpotenziale im Gebäudesektor
Großes Interesse bei den Festivalbesuchern fand am ersten Tag des Klimafestivals der Thementalk mit Till Schmiedeknecht, Co-CEO und geschäftsführender Gesellschafter von Salamander. Gemeinsam mit Experten von Hansgrohe, Stiebel Eltron und der deutschen Energie-Agentur (dena) diskutierte er über die Dringlichkeit von Sanierungen und einen Perspektivwechsel.
Schmiedeknecht betonte die zentrale Rolle moderner Fensterlösungen bei der Reduzierung des Energieverbrauchs von Gebäuden: Sie sind ein aktiver und wichtiger Baustein in der energetischen Sanierung und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Senkung des Gesamtenergieverbrauchs. Durch fortschrittliche Technologien in der Wärmedämmung, Schallisolierung und die Optimierung der Energiebilanz können Fenster heute 40 bis 50 Prozent der jährlichen Energiekosten senken. Die Diskussion zeigte, dass neben neuartigen Produkten auch ein Mitwirken des Handwerks notwendig ist, um die Energiewende im Gebäudesektor voranzutreiben.