Neue Fertigungslinie Größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte

Im Mai 2024 hat Albohn am Stammsitz in Sinsheim die neue Fertigungslinie K10 für Kunststoffelemente eingeweiht. Es handelt sich Angaben zufolge um die die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte.

Auf der Einweihungsfeier der neuen Fertigungslinie K10 konnten sich die Anwesenden von der Verarbeitungsqualität und Ablauforganisation der neuen Anlage überzeugen.
Bei der Einweihungsfeier der neuen Fertigungslinie K10 konnten sich die Anwesenden von der Verarbeitungsqualität und Ablauforganisation der neuen Anlage überzeugen. - © Peter

Einerseits sei diese Maßnahme eine Ersatzinvestition für die bisherige Anlage, andererseits werde die Unternehmensgruppe damit zukünftig ein optisch und technisch zeitgemäßes Schweißfugenbild, eine verbesserte Verarbeitungsqualität und höhere Fertigungskapazitäten bieten können. Die von langer Hand geplante Investition in den Standort Sinsheim, in Höhe von rund drei Millionen Euro, ist seit Kurzem abgeschlossen und die Fertigung von Kunststoffelementen wieder in vollem Gang.

Inbetriebnahme ohne große Auswirkungen für Kunden

Der Abbau der alten und der Aufbau der neuen Anlage seien dabei bis ins kleinste Detail geplant worden, um einen Fertigungsstillstand weitestgehend zu vermeiden und somit auch die Auswirkungen dieser Maßnahmen für die Kunden so wenig spürbar wie möglich halten zu können. "Aufgrund der stabilen Auftragslage haben wir gemeinsam mit dem Lieferanten Rotox die ursprüngliche Planung noch mal angepasst und die Fertigungslinie modulweise in Echtbetrieb genommen, um dem positiven Handlungsdruck gerecht zu werden", berichtet Andreas König, Sprecher der Geschäftsführung.

Höhere Produktivität und neues Fensterprofil

Mit der neuen Anlage wird die Qualität der Elemente verbessert und die Möglichkeit geschaffen, Sonderbauelemente direkt in der neuen Anlage zu verschweißen und z.B. die Bodenschwellen montieren zu können. Ebenso wird die Produktivität gesteigert und die Kapazitäten an das Zuschnitt- und Bearbeitungszentrum (BAZ), das bereits im Jahr 2019 erneuert wurde, angepasst.

Etwa 120 Gäste folgten der Einladung und nahmen an der Einweihungsfeier in Sinsheim teil, um die neue Fertigungslinie zu besichtigen. Mit der Inbetriebnahme der Anlage kann nun zusätzlich das Aluplast-Fensterprofil Neo verarbeitet werden. Dieses wird zukünftig im Produktprogramm der Unternehmensgruppe Alfred Bohn unter dem Namen Liano mit 76 Millimeter Bautiefe zu finden sein. Liano 76 ist laut Albohn ein Allroundtalent, das mit seinen schlanken Profilansichten die aktuellen Designtrends aufgreift und dabei durch seine hohe Anpassungsfähigkeit sowohl für Neubauten als auch für Renovierungen geeignet ist. Durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten des Systems könnten mit wenigen Profilen beinahe alle erforderlichen Einbausituationen abgedeckt werden.

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    Mit der neuen Anlage K10 können 250 Elemente pro Schicht hergestellt werden. Im Zwei-Schicht-Betrieb bedeutet das eine Gesamtkapazität von 500 Elementen pro Tag.
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    Mit der neuen Anlage K10 können 250 Elemente pro Schicht hergestellt werden. Im Zwei-Schicht-Betrieb bedeutet das eine Gesamtkapazität von 500 Elementen pro Tag.
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    Pro Schicht sind 30 Mitarbeiter an der Fertigungslinie beschäftigt.
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    Pro Schicht sind 30 Mitarbeiter an der Fertigungslinie beschäftigt.
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    Mit der neuen Anlage von Rotox kann Albohn seinen Kunden eine bessere Qualität, bessere Optik und bessere Lieferzeiten bieten.
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    Mit der neuen Anlage von Rotox kann Albohn seinen Kunden eine bessere Qualität, bessere Optik und bessere Lieferzeiten bieten.
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    Die Fertigungslinie besteht aus zwei Schweißmaschinen, zwei Verputzanlagen, einer Flügelmontagelinie, einer Rahmenmontagelinie und dem sogenannten Hochzeitsplatz, an dem die Flügel und Rahmen miteinander vereinigt werden.
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    Die Fertigungslinie besteht aus zwei Schweißmaschinen, zwei Verputzanlagen, einer Flügelmontagelinie, einer Rahmenmontagelinie und dem sogenannten Hochzeitsplatz, an dem die Flügel und Rahmen miteinander vereinigt werden.