Fast 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zum 2. Fachforum ,Barrierefreies Bauen' am Bildungszentrum Bau in Stockdorf bei München gekommen. Eingeladen hatten die Partner Triflex, Akotherm, Alumat, Regel-air und Siga. Auffällig beim Termin Mitte November waren vor allem zwei Dinge.

Alumat, Spezialist für die Nullschwelle und niveaugleiche Übergänge, Regel-air, Hersteller von Fensterfalzlüftern, die Raumkomfort und minimierte Energieverluste vereinen, Triflex, der Flüssigkunststoff-Experte für sichere und dauerhafte Abdichtungslösungen, Akotherm als Aluminium-Systemgeber mit hoher Affinität zur Barrierefreiheit und Siga, bekannt für Klebebänder zur Fugenabdichtung, nutzten die dargebotene Präsentationsfläche und waren mit mehreren Ansprechpersonen zur Stelle, um die reichlich gestellten Fragen zu beantworten. Mitte November waren sie mit Systemständen am Bildungszentrum Bau präsent, hatten Muster am Start und informierten mit den regionalen Fachleuten über Möglichkeiten und Lösungen.
Verschiedene Vorträge
Die Vorträge von Jürgen Aschkowski, Akotherm („Barrierefreiheit im Fokus von Fenstern und Türen“), Henning Hild, Alumat („Magnet-Nullschwellen – Die bewährte Lösung für barrierefreie Außentüren nach den normativen Vorgaben und Anforderungen“) und Slava Schmidt, Triflex („Sicher geplant und ausgeführt – Abdichtungslösungen für bodentiefe Tür- und Fensterelemente und barrierefreie Schwellen“), waren in keinem Fall reine Eigen-Pr. Das zeigten auch die regen Aussprachen – mit, teils, Input aus der Verarbeiter- und Planerschaft, bis hin zu Wortmeldungen von Mitgliedern des Normenausschusses für die Überarbeitung der DIN 18040.
Die Teilnehmer umfassten Fertighausbauer, Handwerker (Tischler), Sachverständige, große Fassadenbauer etc.. Schon kurz nach Veranstaltungsende tauchten auf Social Media Fragen nach Fortsetzungsterminen auf. Nach Aussage vieler Teilnehmer liege ein unschätzbarer Wert des Konzepts in der Vielfalt der gewonnenen Einsichten, was den unterschiedlichen Partnern geschuldet ist. Schlussendlich bildet das Fachforum ,Barrierefreies Bauen' in seiner Struktur die Situation ab, wie sie sich auch in der Realität der Branche darstellt: Im konkreten Vorhaben gehe es ja nicht nur um die Nullschwelle, sondern auch um das richtige Profil dafür, die Abdichtung, das Thema Dichtheit und Anforderungen an den Mindestluftwechsel.
Gemeinsame Prüfzeugnisse belegen, etwa von Alumat mit Triflex oder Regel-air, Aktivitäten mit Akotherm als Systemgeber, dass die Partnerschaft im Markt auch gelebt wird.
Barrierefreies Bauen wichtig im Markt
Das Interesse werde weiter steigen. Mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten deutlich, dass ihnen wenig anderes übrig bleibe, als sich selbst um die am Markt geforderten Informationen zu kümmern. In immer mehr Bauprojekten stehe das Thema Barrierefreiheit und die Zugänglichkeit aller Gebäudeteile bzw. auch die Passierbarkeit der Schwellen zum umgebauten Außenraum, etwa an der Terrassentüre, weit oben in der Prioritätenliste. Wer kompetenter Partner der Bauherrschaft, des Architekten sowie der ausschreibenden Stellen sein möchte, der sollte die besten Lösungen kennen.
Die Praxisvorführung der Triflex Anwendungstechniker Torsten Meyer mit Michi Fuchs zeigten – Schritt für Schritt ausgeführt und im Detail abgefilmt sowie auf die Leinwand übertragen – präzise, und lehrbuchhaft, wie sich eine Nullschwellen-Situation perfekt ein- und abdichten lässt. Überraschend mag für viele das bis weit in den negativen Bereich hineinreichende Temperaturspektrum der Triflex (Gemeinsam gelöst)-Produkte gewesen sein, die zur Anwendung kamen.
Methodisch schlüssig stellte zunächst ö.b.u.v. Sachverständiger für das Tischlerhandwerk Marc Schütt dar, welch unschöne Schadensbilder aus unkundiger Herangehensweise beim Thema Abdichtung resultieren – ehe dann die Fachfirmen darüber informierten, was sie zum Gelingen dieser Bauaufgabe beizutragen haben und letztlich die Triflex Profis von der AWT veranschaulichten, wie es richtig gemacht wird.
Es geht weiter – nächstes Jahr
Drei Tage nach Ende des Fachforums „Barrierefreies Bauen“ verständigten sich alle Veranstalter, das erfolgreiche Konzept 2024 fortzusetzen.