Umfrage Wie gehen Sie das Ausbildungsjahr 23/24 an?

Im vorigen Dezember ergab die Ausbildungsbilanz des Bundesinstituts für Berufsbildung, dass im Handwerk immer weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen werden. Laut ZDH gab es zum Jahreswechsel 22/23 noch knapp 20.000 offene Ausbildungsplätze im Handwerk. Wir haben Fachbetriebe gefragt, wie sie das Thema Ausbildung in diesem Jahr angehen. Lesen Sie hier die Antwort von Fensterbau Strobel aus Bad Wörishofen.

Holger Kruska ist Kaufmännischer Leiter bei Fensterbau Strobel in Bad Wörishofen. - © Fensterbau Strobel

"Wir legen viel Wert auf die Ausbildung junger Talente und bilden daher seit vielen Jahren in unserer eigenen Lehrlingswerkstatt den Lehrberuf Schreiner aus", sagt Holger Kruska, Kaufmännischer Leiter bei Fensterbau Strobel in Bad Wörishofen.

"Dadurch haben wir die Möglichkeit pro Lehrjahr bis zu drei Ausbildungsplätze anbieten zu können. Derzeit bilden wir insgesamt drei Jugendliche zum Schreiner aus. Um passende Kandidaten zu finden, setzen wir auf Ausbildungsbörsen und in letzter Zeit vermehrt auf die sozialen Netzwerke wie Facebook und Instagram. Zusätzlich bieten wir auch die Möglichkeit für Praktika oder Probearbeiten in unserem Betrieb. Die für das Ausbildungsjahr 2023 angebotenen Ausbildungsplätze werden erfahrungsgemäß bis Mitte des Jahres besetzt sein, wobei sich die Suche nach passenden Bewerbern zunehmend schwerer gestaltet."

Weitere Antworten lesen Sie in GFF 3/23, die Ausgabe erscheint am 7. März.