Fachverband GFF Baden-Württemberg Karlsruher Meisterschüler überzeugen in der Praxis

Einen hohen Anspruch an Verarbeitung, Aussehen, Materialien und technische Umsetzung: So präsentierten die Glaser und Fensterbauer des Meisterjahrgangs 2022 ihre Meisterstücke an der Fachschule des Verbands Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg (GFF BW) in Karlsruhe.

Die 22 neuen Glasermeister 2022 aus der GFF-Fachschule (v.li. hintere Reihe): Mark Klopfer, Anna-Lena Etter, Laurin Reuter, Niklas Schühle, Ramin Ghamari, Simon Schwerdtfeger, Jonas Burger, Timo Bayer, Fabio Bruno, Jan Pfeffer, Yannick Lauber, Alexander Mäffert, Milan Vasiljevic, Maurice Bretzel, Felix Nüßlein, Jonas Husmann, Felix Koller, Max Nill, Christian Bauer. Vordere Reihe: Dominik Winzer, Nicolai Lohr, Elias Dopfer. - © Heiler

Beim Gang durch die Räume der Fachschule des Fachverbands Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg (GFF BW) fiel den Experten des Meisterprüfungsausschusses die konstruktive Vielfalt der Meisterstücke und deren in vielen Fällen hohe Schwierigkeitsgrad und Qualität auf.

"Ich habe die Schüler ein wenig provoziert um bei ihnen einen hohen Anspruch an ihr Meisterstück zu wecken auf das sie stolz sein können", erläuterte GFF-Fachschulleiter Waldemar Dörr seine Motivationsstrategie für die 22 Kandidaten des Vollzeit- und zehn Teilnehmer des Teilzeit-Meisterkurses 2022. Es müsse nicht immer der größte finanzielle Aufwand im Meisterstück stecken oder der größte Schwierigkeitsgrad sein. "Die Prüfer bewerten die Qualität der Fertigung sehr hoch", betonte Dörr.

Klassische und moderne Optik vereint

Mit großer Sorgfalt fertigte Anna-Lena Etter per CNC-Maschine und Handarbeit ihre Haustür mit Seitenteil in hoher Qualität. "Moderne Elemente in kantiger Optik mit der Natürlichkeit von Tannenholz und moderner Technik der Automation verbinden", so formulierte sie die Idee für ihr Meisterstück. Eine Aluschale im warmen Grauton und ein Türblatt aus Eiche verbinden die Außenseite optisch stimmig mit dem Nadelholz des Hauseingangs innen.

Als Design-Höhepunkt prägt eine sondergefertigte Edelstahlleiste mit ausgeschnittenem Türgriff die Außenansicht des Bauteils. "Der Griff polarisiert: Entweder finden ihn die Menschen schön oder zu modern", beschreibt Etter die Reaktion der Betrachter. Unauffällig integrierte die Handwerkerin die Verkabelung für das motorische Schloss mit Fingerabdrucksensor im Rahmen und einem auf der Innenseite sichtbaren Kästchen aus Holz. Für die Wartung öffnet der Fachmann per Fingerdruck eine Klappe und greift direkt auf die Technik und den Akku für die Not-Türöffnung bei Stromausfall zu. Als Option öffnet der Nutzer die Tür per App mit einem programmierbaren Codeschlüssel.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der kommenden Novemberausgabe der GFF.