Nachhaltige Unternehmensführung Profine entwickelt Planspiel für Fensterbauer

Wenn am Ende des Geldes noch zu viel Geschäftsjahr übrig ist, ist das nie gut. Wie Fensterbaubetriebe nachhaltige Entscheidungen treffen, lehrt die Profine Partnerakademie in einem haptischen Planspiel. Nicht nur Vanessa Lauber ist begeistert.

Profine Partnerakademie Planspiel
Nachhaltige Entscheidungen treffen: Vanessa Lauber von Fensterbau Lauber in Singen (Hohentwiel) und Michael Haist von Kunststoff-Fensterbau Haug und Schöttle in Nagold waren ein Teilnehmer-Team beim haptischen Planspiel der Profine Partnerakademie. - © Profine

Nachhaltige Unternehmensführung zählt zu den wichtigen Themen unserer Zeit und kann das Überleben eines Fachbetriebs in Krisenzeiten sichern. Bei dieser vielschichtigen, interdisziplinären Aufgabenstellung unterstützt Profine seine Partner mit einem besonderen Trainingsformat: dem strategischen Planspiel Fensterbau-Unternehmen nachhaltig führen.

Kerstin Lotter, Leiterin der Profine Partnerakademie, erläutert den Leitgedanken: "Wenn es um die wirksame Vermittlung von Zusammenhängen geht, ist ein haptisches Planspiel die Methodik der Wahl, denn durch die multisensorische, erlebnisorientierte Arbeitsweise ermöglicht es eine hohe kognitive und zugleich emotionale Beteiligung. Es erfüllt damit eine wichtige Voraussetzung für nachhaltiges Erinnern und schnelleres Implementieren des Erlernten."

Profine Planspiel: Spezifische Prozesse im Fensterbau abgebildet

Zusammen mit der Planspielagentur aus Chemnitz hat die Profine Partnerakademie ein haptisches Spiel entwickelt, das die spezifischen Prozesse eines Fensterbauunternehmens – vom wiederkehrenden Wettbewerb um Aufträge im Jahresverlauf bis zum Abschluss der Geschäftsjahre – authentisch abbildet und schnell begreifbar macht. Es sensibilisiere die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dafür, nachhaltige Entscheidungen zu treffen und dadurch ihr Unternehmen krisenfest zu machen. 

Die Premiere dieses neuen Trainingsformats fand vom 18. bis 20. Mai 2022 in Speyer statt. Am Ende des zweiten Tages stand fest, welches Team die besten Entscheidungen getroffen hat. Kerstin Lotter: "Gratulation an unser Siegerteam Tobias Lauber und Steffen Kutzschbach. Sie haben ihre Geschäfte erstklassig geführt und sind somit Inhaber des besten und krisensichersten Unternehmens bei der ersten Spielrunde in Speyer."

Vanessa Lauber: "Optimal auf unsere Situation angepasst"

Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer loben das neue Trainingsformat:

"Ich finde das Spiel optimal für meine Mitarbeiter, denn sie kriegen dabei sehr schnell ein Gespür dafür, was es heißt, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Ich mache da auf jeden Fall nochmal mit."

Timo Heep von Heep Fenster aus Hundsangen im Westerwald

"Ich kannte auch das alte Planspiel der Partnerakademie und finde die konkrete Adaption auf die Fensterbaubranche großartig. Das neue Spiel ist richtig gut geworden. Es ist optimal auf unsere Situation angepasst und macht riesig Spaß."

Vanessa Lauber von Fensterbau Lauber in Singen (Hohentwiel)

"Es war super, du kriegst die Zusammenhänge im Fensterbaubetrieb klasse vermittelt und merkst auch sehr genau die Mechanismen, zum Beispiel wenn du dich übernimmst, wenn am Ende des Geldes noch zu viel Geschäftsjahr übrig ist."

Michael Haist von Kunststoff-Fensterbau Haug und Schöttle in Nagold
Das Gewinner-Team des Profine Planspiels: Tobias Lauber und Steffen Kutzschbach.
Das Gewinner-Team des Planspiels: Tobias Lauber und Steffen Kutzschbach. - © Profine

Profine Partnerakademie: Mitarbeiter qualifizieren und binden

Die Profine Partnerakademie sieht das Spiel als einen wichtigen Baustein zur Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihrer Kundenbetriebe, der ihnen ein tiefes Prozessverständnis vermittle und dadurch zu klugen Entscheidungen verhelfe. Zudem trage eine derart hochwertige Qualifizierungsmaßnahme zur Mitarbeiterbindung bei und mache die Profine-Partner zu noch attraktiveren Arbeitgebern. Gerade in Zeiten des verschärften Fachkräftemangels sehe Profine dadurch eine große Chance für die Kunden, sich in eine aussichtsreiche Position zu bringen.

Kerstin Lotter resümiert: "Wir nehmen uns für dieses Trainingsformat bewusst je Veranstaltung zwei Tage Zeit und führen es für optimalen Lernerfolg bundesweit als Präsenztraining durch. Je Training gibt es maximal zwölf Teilnehmerplätze, jeweils zwei Personen leiten ein Planspiel-Unternehmen, also sechs Teams. Ab Herbst ist das Planspiel fester Bestandteil unseres Seminarprogramms."