GFF hat drei Fachbetriebe dazu befragt, welche Erwartungen sie an das Jahr 2021 haben und wie sie die Corona-Krise bewerten. Lesen Sie, was Glasermeister Frank Wustrow, Gesellschafter von Glas Service Wustrow aus Hannover, unter den Nägeln brennt.

Glas Service Wustrow blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2020 mit gut gefüllten Auftragsbüchern zurück. "2019 war bereits gut gelaufen", berichtet Frank Wustrow, der den mittelständischen Familienbetrieb im Jahr 1977 gegründet und die Geschäftsführung mittlerweile an Sohn Marcel übergeben hat. "In diesem Jahr hat die Konjunktur nochmals zugelegt, so dass wir mit einem kleinen Zuwachs rechnen."
Die größte Sorge ist die Ungewissheit
Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie komme es derzeit zu Problemen bei der Versorgung mit Glas, infolge der hohen Nachfrage treten z.T. Lieferengpässe auf. "Bei Spezial-Isoliergläsern rechnen wir mit einer Lieferzeit von zehn bis zwölf Wochen – statt wie üblich zwei bis drei Wochen", sagt der Glasermeister. Im Fall eines Glasbruchs sei der Kunde mit einer regulären Notverglasung auf der sicheren Seite, nur müsse er länger auf die Neuverglasung warten. Mit Spannung blickt der Glasermeister auf das Jahr 2021. "Im Januar und Februar ist unser Terminkalender bereits komplett voll", sagt er über die Auslastung des Fachbetriebs. "In Hinblick auf Glasreparaturen und Sanierungen haben wir keine Bedenken – da sind wir gut ausgestellt. Der Markt ist relativ konstant." Was dem Unternehmer Sorge bereitet, ist die ungewisse Zukunft, mit der die Branche nach der Corona-Krise zu kämpfen hat. "Gibt es dann einen Einbruch oder boomt die Konjunktur weiterhin? Das ist die Frage, die wir uns stellen", resümiert Frank Wustrow.
Die komplette Umfrage mit den Fachbetrieben lesen Sie in der Januarausgabe von GFF, das Heft kommt am 8.1.21.