Exklusivtermin in Marktheidenfeld zu Smart Building Solutions Warema: Steuerungen sind ein strategisches Geschäftsfeld

Zur Messe bringt Warema seine WMS WebControl pro-Applikation als Cloud-basierte Bedienlösung für jede Art Sonnenschutz. Das ist aber nicht alles, was GFF-Online beim Vorortbesuch Ende November erfahren hat.

Wahrscheinlich denken in Zusammenhang mit Warema wenige zuerst an eine Elektronik-Produktion. Doch hat der Sonnenschutz-Marktleader auch hier alle wesentlichen Prozesse in der eigenen Hand. - © Kober

WMS steht bei Warema für das strategische Bekenntnis zum Geschäftsfeld Steuerungen – bzw. zum Wachstumsfeld: "Vor Jahren haben wir gesagt, dass das eines der Themen ist, mit denen wir qualifiziert wachsen können", sagt Bernd Riedmann, Head of Smart Building Solutions. Qualifiziert, das heißt für ihn, schneller, als es die marktbekannten Vollsortimenter tun, deren Plus das Warema-Urgestein mit zwischen drei und fünf Prozent angibt: "Dagegen sprechen wir bei Steuerungen eher vom hohen einstelligen Prozentbereich." Was mit Blick auf Raffstore und das Outdoor Living-Trendthema kaum überrascht: "Beim Raffstore liegt der Automatisierungsgrad heute jenseits der 90 Prozent. Und im Terrassenbereich haben wir, gerade was das Zip-Segment angeht, Produkte, für die haben wir keine Kurbel mehr im Programm."

Studio Software und Fachberater

Aber natürlich geht auch hier die Entwicklung weiter. Seit dem Jahr 2018 verfügt der Sonnenschutz-Marktleader über seine sog. Studio Software, die ausweislich der Downloads von Kunden Files aus der MyWarema Oberfläche bereits mehrere Tausend Mal zu Programmierung und Parametrierung genutzt werde, sagt Rüdiger Dümig, Head of PM für die Smart Building Solutions-Sparte. Beim Vororttermin wird schnell klar, dass das Ziehen der Symbolfelder per Drag & Drop bzw. deren Zuordnung zu wahlweise Hand-, Wand- und Mehrkanalsender tatsächlich komfortabel im Handling ist.

Dazu passt, dass in den Vertriebsregionen West und Süd demnächst eigene SmartHome-Spezialisten unter der Flagge des SonnenLichtManagers unterwegs sind, die als Fachberater Profikunden auf Wunsch auch in der Inbetriebnahme unterstützen, um so ggf. weitere Hürden abzubauen: "Bis heute ist das Thema großgeworden durch eine technikaffine Zielgruppe, die sich Informationen beschafft und Komponenten besorgt hat, um ihre eigenen Lösungen zu konfigurieren. Wenn SmartHome das nächste Level erreichen soll, müssen wir investieren", sagt Riedmann – eine Botschaft, die manchem, mit Kundenerwartungen konfrontiertem Fachhändler, der nicht mit Tablet auf die Welt gekommen ist, aus der Seele sprechen dürfte.

Das Beste kommt in Nürnberg

Und das ist noch nicht alles: Denn worüber wir heute noch nicht sprechen dürfen, ist ein für Warema (und großenteils die Branche) neuer Weg zu SmartHome, der aber spätestens auf der FENSTERBAU FRONTALE das bisherige Denken revolutionieren dürfte.

Den ersten Teil der Nachberichterstattung zum Termin lesen Sie in den Jännerausgaben unserer Zeitschriften GFF und sicht+sonnenschutz, das noch unveröffentlichte Thema finden Sie ab dem 21. Februar 2020 in sicht+sonnenschutz 2-3.