Zwölf Bewerber aus acht Bundesländern haben sich bei der Awardverleihung für den Fensterbauer des Jahres um die Siege in den Kategorien Produktentwicklung und Fertigung sowie Marketing beworben. Den Entscheid traf die Jury Ende November in Dortmund.

Die Betriebe, die sich beteiligten, stammen aus Baden-Württemberg (drei), Bayern und Rheinland-Pfalz (je zwei), Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Vorwegnehmen kann man: Die Juroren – Elke Harreiß, Projektleiterin FENSTERBAU FRONTALE, Waldemar Dörr, Geschäftsführer GFF BW, Jens Schlaeger, Vorstandsvorsitzender Euro Baubeschlag Handel (EBH) AG, Peter Ertelt, Bundesfachbeirat Fenster und Fassade, Rainer Prante, Geschäftsführer Meesenburg Großhandel KG, Anke Maske, Geschäftsführerin Tischler Brandenburg, Dr. Johann Quatmann, Geschäftsführer TSM GmbH und Tischler NRW, Franz-Josef Wiegers, Unternehmensberater Technik der Tischler NRW, Reinhold Kober, Chefredakteur GFF – hatten eines anspruchsvollen Amtes zu walten, vielfach lag die Qualität der eingereichten Bewerbungen nahe beisammen.
Verleihung auf der FENSTERBAU FRONTALE
Mit der Verleihung am 19. März 2020 ab 16.30 Uhr auf dem Forum der FENSTERBAU FRONTALE in Halle 3A erreicht der Branchenpreis für den handwerklichen Fensterbau auch in Sachen Außenwahrnehmung einen neuen Level, die bisherigen Fensterbauer des Jahres Markus Becker aus Medebach (2016), der den neuen Auftritt Becker360 als Marken- und Marktkonzept beispielhaft durch alle Bereiche seines Unternehmens ausrollte, und Friedrich Gehrig aus Unterschleichach (2018), der virtuos für höchst anspruchsvolle Denkmalschutzlösungen Fensterkonstruktionen mit höchsten Funktionsanforderungen bis hin zu strengsten Beschussklassen kreiert, sind würdige Träger des Ehrentitels. Übrigens: Frühere Kategoriesieger haben gezeigt, dass mit solchen Erfolgen eine Präsenz des Branchenthemas Fensterbauer des Jahres auch in Publikumsmedien möglich ist; Markus Becker beispielsweise führt das Logo bis heute in seinem Markenauftritt konsequent mit.
Der Preis ist heiß
Den Preis vergeben die TSM GmbH – Die Marke Tischler Schreiner, die Euro Baubeschlag Handel (EBH) AG und Holzmann Medien mit seiner starken Marke GFF ; nun ist es, mit Unterstützung des Fachverbands Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg ( GFF BW), erstmals gelungen, den Award dorthin zu bringen, wo er nach Meinung aller Beteiligten auch hingehört: auf die größte Bühne, die diese Branche zu bieten hat, auf die FENSTERBAU FRONTALE (18. bis 21. März 2020, Nürnberg). Aber was werden die (hoffentlich) zahlreichen Gäste bei der Awardverleihung erleben, gehen vielleicht sogar neue Impulse für unsere Handwerksbranche von den Preisträgern rund um den Fensterbauer des Jahres 2020 aus?
Dazu sei so viel verraten: "Wir können sagen, dass die Sieger dieser Awardvergabe hochgradig aktuelle gesellschaftliche Themen abbilden", so lautete das Resümee von Rainer Prante nach der Jurysitzung im November in Dortmund; wie viele andere gehört der Geschäftsführer der Meesenburg Großhandel KG von Beginn an, seit 2016, zu den Unterstützern des Preises – und war auch diesmal Teil der nunmehr acht Personen umfassenden Jury. Hervorragend vorbereitet war die Entscheidungsfindung einmal mehr durch das Team von Tischler NRW.
Die Zeitschrift Glas Fenster Fassade berichtet in ihrer Januarausgabe über die Jurierung im Spätherbst. Wer sich für Innovationen im handwerklich geprägten Fensterbau interessiert, sollte sich den 19. März 2020, ab 16.30 Uhr, bereits rot im (Messe-)Kalender anstreichen; moderiert von Ronny Meyer, erfolgt dann die Awardverleihung für den Fensterbauer des Jahres 2020 auf dem Forum der FENSTERBAU FRONTALE in Halle 3A.