Anfang Mai 2019 ist die Schweizer Kästli-Gruppe in ihr Dienstleistungszentrum in Rubigen bei Bern eingezogen. Dank elektrochromer Verglasung kommt das Verwaltungsgebäude ohne außen liegenden Sonnenschutz aus.

So genießen die Mitarbeiter das ganze Jahr über eine blendfreie Aussicht auf die Berner Alpen und das mittlere Aaretal. Seit 60 Jahren baut die Kästli AG in der Gemeinde Rubigen Kies ab. Bislang war das Bau- und Logistikunternehmen im benachbarten Ostermundigen beheimatet. Da ein neuer Firmensitz notwendig geworden war, entschloss sich die Firmenleitung zur Umsiedelung in das zentral im Marktgebiet liegende Rubigen.
Elektronisch schaltbare Dreifach-Isolierverglasung
Der Verwaltungsbau mit zirka 60 Arbeitsplätzen ist direkt neben der Kiesgrube entstanden. Die Büros orientieren sich nach Osten, Süden und Westen hin zu den raumhoch verglasten Fassadenflächen, die als Pfosten-Riegel-Konstruktionen mit 2.750 mal 980 Millimeter großen Glaselementen ausgeführt sind. Die Architekten der bfb ag setzten auf SageGlass Climatop Classic in Dreifach-Isolierverglasung. "Der Bauherr war von der Technologie begeistert, weil sie eine blendfreie Aussicht bietet", sagt Christian Scheidegger, Architectural Project Manager bei SageGlass. "Da die Profile sehr schmal und an den Kanten abgerundet sind, hält sich die Fassadenkonstruktion im Verhältnis zur Landschaft dezent zurück."
Angenehmes Raumklima, reduzierte Energielasten
Dank des elektrochromen Glases konnte gänzlich auf außen liegenden Sonnenschutz verzichtet werden. Durch das Tönen der Metallbeschichtung am Glas lassen sich bei gleichbleibender Transparenz Sonnenlicht, Hitze und Blendwirkung regulieren. Möglich sind bis zu drei individuell schaltbare Zonen innerhalb einer Glasscheibe. Die Steuerung erfolgt automatisch durch das SageGlass-Kontrollsystem oder manuell per Wandschalter, App oder Voice Control. So sorgt die Verglasung nicht nur für eine ungetrübte Aussicht, sondern zudem für angenehmes Raumklima und reduzierte Energielasten.
Mehr ü ber das neue Verwaltungsgebäude der Kästli-Gruppe lesen Sie in der Novemberausgabe von GFF .