Zirka ein Drittel des Energieverbrauchs in Deutschland geht in die Bewirtschaftung von Immobilien. Der aktuelle Fenstertausch an der Zentrale von Görlitz zeigt, dass Recycling bei der Vermeidung schädlicher Treibhausgase hilft.

Görlitz unterstützt Netz- und Messstellenbetreiber bei der Einführung intelligenter Lösungen, über die beispielsweise Stromverbrauch und -erzeugung aufeinander abgestimmt werden. Beim Fenstertausch an der Zentrale in Koblenz orientierte sich das Unternehmen am Maßstab einer höheren Energieeffizienz und damit einer höheren Nachhaltigkeit. Das Gebäude wird mit mehr als 200 hochwärmedämmenden Kunststofffenstern mit Gealan-Profilen ausgestattet und spart so künftig CO2 ein.
Nachhaltig beim Ein- und Ausbau
Der Nachhaltigkeitsgedanke leite Görlitz ebenso bei den ausgebauten Kunststofffenstern. Aus den recycelten Fenstern wird PVC-Rohstoff gewonnen, der bei der Produktion von neuen Fenstern benutzt wird. Jede in der Profilherstellung verwendete Tonne PVC-Recyclat spare im Vergleich zu Primär PVC zirka 1,87 Tonnen CO2. In neuen Fensterprofilen ist der wiedergewonnene Werkstoff als Recyclatkern zu finden, außen mit PVC-Neumaterial ummantelt. Alle Vorteile des Kunststofffensters, wie Langlebigkeit, Stabilität, geringer Wartungsaufwand, vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und hohe Recyclingfähigkeit, bliebe beim Recyclingprofil erhalten. "Wissenschaftliche Versuche ergaben, dass Kunststofffenster, deren Lebensdauer wenigstens 30 bis 40 Jahre beträgt, ohne Qualitätsverlust mindestens siebenmal recycelt und wiederverwertet werden können", sagt Michael Vetter, Geschäftsführer von Rewindo.