GFF-Umfrage Süd – 9.12.18, München Innenstadt, Andrea Mateja und Matthias Metzger Wobei kommt es Ihnen bei Fenstern wirklich an?

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    Reiner Thöle hat vor wenigen Jahren in neue Fenster investiert und achtete dabei insbesondere auf deren energetische Werte. Vor etwa fünf Jahren haben meine Frau und ich an unserem Haus Fenster und Fassade renoviert sowie das Dach ausgebaut. Bei den Fenstern war uns eine hohe Qualität wichtig. Wir haben uns dann für die gleichen Fenster entschieden, wie sie bei meinen Schwiegereltern verbaut sind. Sie verfügen über eine Einbruchhemmung: abschließbare Griffe und Pilzköpfe als Aufhebel-Schutz. Noch wichtiger waren uns aber die energetischen Werte. Zwar haben wir nur Zweifach-Isolierglas, aber der Fachmann hat uns versichert, dass die Elemente die Wärmeschutzanforderungen erfüllen. Alle Wärmedämm-Maßnahmen zusammen sind spürbar. Wir haben die Heizungsanlage ausgetauscht und seitdem sparen wir etwa 50 Prozent an Heizöl ein. Auf SmartHome-Lösungen haben wir bei der Sanierung bewusst verzichtet. Das war zu viel zum Nachrüsten.
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    Für Raoul Winter ist eine höhere Wärmedämmung der einzig denkbare Grund, die Fenster austauschen zu lassen. Wenn es um neue Fenster geht, würde ich auf Kunststoff setzen – wegen des Preises und weil sich die U-Werte im Vergleich zu Alu nicht so viel nehmen. Wärmedämmung wäre generell der einzige Grund, wieso ich Fenster austauschen würde; unterhalb einer Dreifach-Verglasung käme für mich nichts infrage. Es bringt aber auch nichts, sich nur um die Fenster zu kümmern, da muss man schon die gesamte Fassade erneuern. Einbruchschutz spielt für mich nur eine Rolle, wenn keine größeren Mehrkosten entstehen. Hausautomatisierung ist da viel eher etwas für mich. Ich habe bereits elektrische Rollläden und meine Beleuchtung steuere ich über Alexa. Wenn meine Fenster sich nach dem Duschen von selbst schließen würden, und ich nicht warten müsste, bis sich der Dampf aus dem Bad verzogen hat, ehe ich zur Arbeit gehe, wäre das ein Traum.
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    Peter Dietrich kommt es bei Fenstern auf einen stabilen Rahmen und gute Beschläge an. Für mich kommt es beim Fenster vor allem auf einen ordentlichen und stabilen Rahmen an. Mein Sohn hat vor Kurzem sechs neue Balkontüren erhalten und alle klemmten schon nach kurzer Zeit. Das Glas ist einfach zu schwer für den Rahmen. Da muss die Qualität stimmen, vor allem bei den Beschlägen. Beim Material würde ich mich für Aluminium entscheiden. Im Unterschied zu Holz, das verschleißt, und Kunststoff, das vergilbt, ist Aluminium langlebig und pflegeleicht. Bei SmartHome-Produkten bin ich vorsichtig. Ich glaube, sie bringen mehr Stress als Nutzen. Bei einem Bekannten war beispielsweise plötzlich im gesamten Haus das Licht an, obwohl er nicht zu Hause war. Ich möchte nichts, was nicht unbedingt sein muss. Für mich geht es da ein bisschen auch darum, die Informationen über mich selbst nicht überall preiszugeben.
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    Benjamin Zenn favorisiert Fenster aus Aluminium, da sie ihn durch ihre Produkteigenschaften überzeugen. Wenn ich ein Haus renovieren würde, dann würde ich mich für Fenster aus Aluminium entscheiden. Das Material überzeugt mich, weil es langlebig und wartungsarm ist. Anders als bei Holzfenstern muss man nicht immer wieder streichen, die sehen auch nach Jahren gut aus. Außerdem punkten Alu-Fenster bei der Wärmedämmung. Zusätzlich würde ich mich für eine Dreifach-Verglasung entscheiden. Wenn ich schon dabei wäre, meine Fenster auszutauschen, würde ich abschließbare Fenstergriffe installieren lassen, die soll man nicht so einfach aufhebeln können. Auf SmartHome-Technologien würde ich verzichten. Rollläden, die sich automatisch öffnen und schließen, das finde ich noch gut. Aber bei Fenstern würde ich sagen: Das ist zu viel des Guten. Wenn das Fenster ungewollt offen steht, ist der Schaden größer als beim Rollladen.
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    Das Ehepaar Anita Brossmann und Manfred Gluch achtete bei der Renovierung seines Eigenheims auf Schalldämmung. Wir haben vor drei Jahren unser Eigenheim renovieren lassen. Erneuert wurden u.a. Balkontüren, große Fenster und Terrassentüren. Eine wichtige Rolle für uns spielte dabei die Wärmedämmung. Bei einer Deckenhöhe von mehr als drei Meter geht Hitze schnell verloren. Aber auch die Geräuschdämmung war uns wichtig, da unsere Wohnung an einer Straße liegt und es dort ziemlich laut sein kann. Die Fenster haben wir am Ende nicht komplett ersetzt. Ein Fachmann hat uns empfohlen, die alten Rahmen aufarbeiten zu lassen; nur die Scheiben wurden ausgetauscht. Wir haben jetzt eine beschichtete Zweifach-Verglasung. Die Rollladenkästen haben wir in diesem Zuge isolieren lassen. In Sachen Einbruchschutz haben wir uns für Fenstergitter entschieden.
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    Manuel Wegner baut mit seiner Frau aktuell das Haus seiner Großeltern um und legt dabei großen Wert auf die Sicherheit. Wir renovieren gerade das Haus meiner Großeltern. Mit Blick auf die Fenster legen wir Wert auf Sicherheit, Wärmedämmung spielt eine untergeordnete Rolle. In der Küche lassen wir das vorhandene Fenster durch ein Doppelflügelfenster aus Kunststoff in der Widerstandsklasse RC2 ersetzen. Die restlichen Fenster lassen wir mit abschließbaren Fenstergriffen und Pilzkopfzapfen nachrüsten. Bei den Stulpfenstern im Erdgeschoss ist das leider nicht möglich. Hier überlegen wir noch, welche Sicherungsmaßnahmen wir treffen. Für die Umbaumaßnahmen nehmen wir das KfW-Programm 455 – altersgerecht Umbauen in Anspruch. Unverständlich ist mir dabei, dass nur die Nachrüstungen bezuschusst werden, aber nicht der Einbau neuer einbruchhemmender Fenster.

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