Ende Juni 2018 hat ein Anbieter von medizinischen Leistungen seine neue Firmenzentrale im nordrhein-westfälischen Leverkusen bezogen. Das Zentrum des lichtdurchfluteten Gebäudes ist das gläserne Atrium, das die 250 Mitarbeiter dank der Brandschutzverglasungen vor Feuer schützt.

Nur einen Steinwurf vom Stadtzentrum enfernt liegt der Innovationspark Leverkusen. Auf dem 40 Hektar großen Areal im Stadtteil Manfort haben sich seit dem Strukturwandel in den 1990er-Jahren zirka 50 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen angesiedelt. Eines von ihnen heißt Med 360°: Im Juni 2018 hat der medizinische Dienstleister dort seine zentrale Verwaltung eröffnet. Der vom Leverkusener Architekturbüro Rotterdam Dakowski entworfene und geplante Neubau erstreckt sich entlang des neu gestalteten Innovationsplatzes, der die so genannte Neue Mitte des Gewerbeparks bildet.
Mit Tageslicht geflutete Büros
Das 44 mal 44 Meter große Gebäude von Med 360° besteht aus einem dreigeschossigen Baukörper mit Staffelgeschoss. Den Mittelpunkt bildet das etwa 225 Quadratmeter große, gläserne Atrium mit Auditorium, Sitzstufen und mit einem Lichtdach als oberem Abschluss. Eine freitragende Stahltreppe führt auf die Dachterrasse, die zu Erholungspausen einlädt. Rund um das Atrium sind die innen liegenden Büroräume für die insgesamt 250 Mitarbeiter angeordnet. Dank der großen Glasflächen werden sie mit natürlichem Tageslicht versorgt und ermöglichen wechselnde Aus- und Einblicke zum Mittelpunkt des Gebäudes.
Eine Verglasung – drei Funktionen
Im Atrium hat die Medicke Fassadentechnik GmbH insgesamt 339 Quadratmeter Contraflam 30-Brandschutzgläser von Vetrotech Saint-Gobain verbaut – davon 172 Quadratmeter als absturzsichernde Verglasungen und weitere 22 Quadratmeter mit Alarmschleife. Diese sichert die Büros, die sich auch vom Dach aus betreten lassen, gegen unzulässiges Eindringen. Die Ausrüstung der Verbundsicherheitsglasscheiben des Typs Stadip Protect mit dem Alarmsystem bietet zu den einbruchhemmenden Eigenschaften weiteren Schutz. Dabei lösen Leiterschleifen, die in die Scheibe eingebrannt werden, Alarm aus, wenn sie infolge einer Beschädigung der Scheiben unterbrochen werden.
Mehr über das im Innovationspark Leverkusen realisierte Glasprojekt lesen Sie in der Märzausgabe von GFF .