Verschiedenste Holzarten werden heute für den Fensterbau angeboten, darunter immer mehr „Exoten“, auch modifizierte Hölzer sowie Kanteln in den unterschiedlichsten Kombinationen. Welche Holzart die richtige Wahl für ein qualitativ hochwertiges Holzfenster ist, erfahren die Teilnehmer im Seminar „Holzartenerkennung im Fensterbau“ am 19. September 2013 in Hamburg.

Damit Holzfensterhersteller wie auch Sachverständige den Überblick über die verschiedensten Holzarten im Fensterbau behalten, veranstaltet der Bundesverband ProHolzfenster e.V. (BPH) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Betriebs- und Arbeitstechnik im Tischlerhandwerk (iBAT) und norddeutschen Tischlerverbänden zum zweiten Mal das praxisorientierte Seminar „Holzartenerkennung im Fensterbau“. Es findet am 19. September am Thünen-Institut für Holzforschung in Hamburg statt.
Holz-Alu-Fenster auf dem Vormarsch
Im Fensterbau ist in den letzten Jahren eine Entwicklung hin zu Holz-Alu-Fenstern zu erkennen, wie Heinz Blumenstein, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des BPH erklärt: „Wir haben ein Wachstum bei Holz-Alu-Fenstern zu verzeichnen. Grund hierfür ist sicherlich, dass die Leute immer mehr Wert auf hochwertige Produkte legen.“ Laut Blumenstein haben diese Fenster eine Vielzahl von Vorteilen: „Im Außenbereich sind sie farb- als auch witterungsbeständig und im Innenbereich können sie an das Wohnambiente angepasst werden.“
Wissen, was man kauft
Im Rahmen des Seminars werden die Experten Dr. Gerald Koch und Eike Gehrts genau die Fragen beantworten, die sich Holzfensterhersteller derzeit stellen: Welche Holzarten sind für den Fensterbau geeignet und stehen auch in Zukunft in ausreichenden Mengen, in guter Qualität und zu einem angemessenen Preis zur Verfügung? Welche thermisch oder chemisch modifizierten Holzarten sind bereits erprobt und haben sich im Fensterbau bewährt? Welche Holzschutzmittelbehandlung nach neuer DIN 68800 ist noch erforderlich? Und wie kann der Sachverständige im Schadensfall die vertraglich zugesicherte und die tatsächlich verwendete Holzart eindeutig identifizieren? Ist überall da, wo „Meranti“ dran steht, auch wirklich „Meranti“ drin? „Das Seminar soll den Einkäufern der Unternehmen dazu dienen, dass sie genau wissen, welches Holz sie einkaufen. Durch das Wissen kann auch die Qualität gesichert werden“, erklärt Blumenstein das Ziel des Seminars.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühe Anmeldung. Unter www.proholzfenster.de können sich Interessierte bereits jetzt anmelden. Außerdem stehen auch die Seminarunterlagen zum Download zur Verfügung.