Azubi des Monats

Für Lorenz Riedel (20) ist es nicht die erste, aber die richtige Ausbildung. - © Mateja

Was bisher geschah

Erst Elektriker, dann Metallbauer

Bevor Lorenz Riedel die Ausbildung als Metallbauer begann, verfolgte er zunächst andere Pläne: Er wollte in die Fußstapfen seines Vaters treten, eines geprüften Elektrotechnikers. „Wir haben früher oft gemeinsam z.B. an Lampen geschraubt, das hat mir Spaß gemacht“, sagt der 20-Jährige. Er suchte sich daher im ersten Anlauf einen Ausbildungsplatz als Elektriker, doch hatte er nicht den Vorstellungen seines Ausbildungsbetriebs entsprochen und verließ das Unternehmen wieder. Anschließend versuchte er es in einem neuen Gewerk, bewarb sich bei Metallbau Kaul und ist dort nun schon im dritten Lehrjahr. „Die Arbeit macht mir viel Spaß, auch wenn es – wie überall im Leben – bei uns manchmal weniger schöne Aufgaben gibt.“

Wer ist Lorenz Riedel?

Ehrgeiziger Sportler

Wenn Riedel nicht auf einer Baustelle ist, ist er womöglich beim Sport zu finden, genauer gesagt: beim Badminton. „Von meinem 13. bis zum 17. Lebensjahr wurde ich viel gefördert, habe eine Menge trainiert und zahlreiche Turniere bestritten“, sagt der angehende Metallbauer. „Auch heute spiele ich noch auf Leistung im Verein, aber der Spaß darf dabei nicht fehlen.“ Riedel ist ehrgeizig – und das zeigte er auch im Expertengespräch.

Stichwort Expertengespräch

Offen Fragen stellen

Bereits bei einer Schulung in seinem Ausbildungsbetrieb hat sich Riedel mit dem Thema Dübelmontage auseinandergesetzt. Dennoch freut er sich über die Gelegenheit zum Dialog mit Experten, die ihm das von Berufsschullehrer Michael Höhler organisierte Format bietet. „Ich finde es super, was Herr Höhler für uns auf die Beine stellt“, sagt er. „So etwas hat man nicht oft und es ist etwas Neues, wenn da ein externer Fachmann steht, den man fragen kann.“ Das Expertengespräch biete die Gelegenheit, noch einmal über gewisse Situationen nachzudenken, sich damit kritisch auseinanderzusetzen und zu fragen, was richtig und was falsch ist. „Schließlich will ich meine Arbeit nicht nur irgendwie, sondern richtig machen“, sagt er.