Kurz gefragt „Ich sehe sehr viel Potenzial.“

Jürgen Wuchter ist Geschäftsführer von Lisec Deutschland. - © Metzger

GFF: Herr Wuchter, welches Ziel verbinden Sie mit den Lisec Technologietagen?

Wuchter: Die Lisec Technologietage gibt es seit sechs Jahren. Wir sehen den Bedarf und die Nachfrage nach einem Branchenforum, wo sich die Glasverarbeiter und Glasveredler treffen und austauschen können – sowohl untereinander als auch mit uns. Die zunehmende Anzahl an Teilnehmern gibt uns recht. In diesem Jahr kommen sogar fast alle 80 Teilnehmer unmittelbar aus Glasverarbeitungsunternehmen.

Über welche Neuheiten wird man nach der Veranstaltung sprechen?

Jeder Teilnehmer kommt mit einer anderen Erwartungshaltung. Jeder pickt sich das heraus, was ihn am meisten interessiert. Highlights sind aber sicherlich der neue Verbundglaszuschnitt und die neue Bearbeitungsanlage Splitfin. Außerdem tragen wir verstärkt in den Markt, dass Lisec auch Anlagen zum Laminieren von Glas herstellt – das geht immer etwas unter. Aber auch in diesem Bereich sind wir sehr erfolgreich tätig und möchten das ausbauen.

Seit März sind Sie Geschäftsführer von Lisec Deutschland. Wie entwickelt sich der hiesige Markt?

Der deutsche Markt ist relativ gesättigt. Ich sehe aber sehr viel Potenzial, auch hier weiter zu wachsen – mit Produkten und Maschinen, die dem Kunden wirklich weiterhelfen. Wir haben eine gewachsene Struktur an Glasverarbeitern. Für uns geht es darum, die Kunden zu unterstützen, ihre Prozesse weiter zu verbessern. Das geschieht durch die Optimierung vorhandener Anlagen und oft auch durch Ersatz­investitionen. Auch in den Produktsegmenten, die noch nicht so sehr im Fokus stehen, gibt es sehr viel Potenzial zu heben.