Witterungsbeständig, wärmedämmend, schallisolierend – die Anforderungen an Fenster sind hoch. GFF hat sich in den Fußgängerzonen von Hannover (Nord) und München (Süd) umgehört, worauf Endkunden beim Kauf achten und was ihnen an den Elementen besonders wichtig ist.
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© KrügerRainer Kutschke wohnt in einem alten Siedlungshaus. Ein Fenstertausch rechnet sich für ihn nicht. Eine Dreifach-Verglasung, wie sie heute ja immer üblicher wird, finde ich kritisch – oder müsste mir zumindest vorher genau anschauen, ob die Räume dahinter nicht spürbar dunkler werden. Denn ich möchte es so hell wie möglich im Haus haben. Das ist mir früher einmal bei Bekannten aufgefallen und wäre für mich ein echtes K.o.-Kriterium. Weil sie einfacher zu pflegen sind, würde ich immer auf Kunststofffenster zurückgreifen, allerdings sollten sie einen guten K-Wert aufweisen. Holz ist mir zu pflegeintensiv. Grundsätzlich würde ich auch darauf achten, dass neue Fenster keine schwarzen Dichtungen haben. Mit der Zeit fangen diese fürchterlich an zu schmieren und verdrecken sowohl den Rahmen als auch die Scheiben – und dann ist intensives Putzen angesagt. Wir haben in nächster Zeit allerdings nicht vor, neue Fenster zu kaufen; wir gehen auf die 70 Jahre zu, und damit rechnet sich ein Fenstertausch schwerlich. -
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© KrügerStefan Schlenke hat ein Passivhaus gebaut und sich für bodentiefe Fenster entschieden. Mit Fenstern verbinde ich Energie. Wir haben uns vor einigen Jahren dafür entschieden, ein Passivhaus zu bauen – mit allen Konsequenzen, die das mit sich bringt. Fenster spielen in jedem Passivhaus eine entscheidende Rolle, da sie direkt zur Wärmeversorgung beitragen; eine Heizung gibt es in Passivhäusern grundsätzlich nicht. Entsprechend haben wir uns für bodentiefe Fenster entschieden, vornehmlich mit Südausrichtung, die bei den jetzigen kalten Außentemperaturen für echtes Wohlfühlklima im Haus sorgen. Unsere Fenster und Türen sind dreifach verglast; zwischen den Scheiben befindet sich ein Edelgas, das für bessere Dämmwerte sorgt. Die höheren Investitionskosten dieser Fenster hatten wir gleich mit eingepreist. Sie helfen uns heute tagtäglich beim Energiesparen. Unsere Fenster haben einen K-Wert von weniger als 0,7 W/m²K. -
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© KrügerSilke Fechter besitzt ein Wochenendhaus. Ihr ist es wichtig, dass der einbauende Betrieb aus ihrer Region stammt. Als ich mich kürzlich für neue Fenster entscheiden musste, war mir sofort klar, dass nur Holzfenster infrage kommen. Bei dem Objekt handelt es sich um ein altes Ziegelsteinhaus – da gehen andere Materialien einfach nicht, Fenster müssen schließlich zum Gebäude passen. Kunststofffenster gefallen mir ganz und gar nicht, da hätte ich sogar ganz auf neue Fenster verzichtet. Da das Haus nur am Wochenende genutzt wird, standen gute Energiewerte nicht so sehr im Fokus. Deshalb sind die Fenster nur zweifach verglast; eine Dreifach-Verglasung wäre weitaus teuer gekommen. Meine Fenster sorgen jetzt für ein tolles Raumgefühl: Ich schaue hinaus und denke jedes Mal, wie schön sie sind. Wichtig war mir noch, dass der Fensterbaubetrieb aus der Region stammt und ich die lokale Wirtschaft unterstützen kann. -
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© FriedrichsIsabel Kühlborn lebt in einer Eigentumswohnung mitten in der Stadt. Deshalb ist ihr Schallschutz wichtig. Ich habe mir vor zirka drei Jahren eine Eigentumswohnung in der fünften Etage eines Altbaus gekauft. Glücklicherweise sind die Kunststofffenster noch gut erhalten, so dass ich bisher noch nicht über einen Tausch nachdenken musste. Sollte ich mal in die Verlegenheit kommen, wäre mir ein hohes Maß an Wärmedämmung wichtig. Da ich mitten in der Stadt wohne und mein Schlafzimmer zur Straße hin ausgerichtet ist, sollten die Elemente zunehmend schallisolierend sein. Ideal wäre es, wenn die Balkontür zur Dachterrasse hin keine Schwelle hätte, schließlich wird man ja auch mal älter. Im Sommer heizen sich die Räume durch die Dachfenster erheblich auf. Sicher sind Fenster mit integriertem Sonnenschutz interessant, aber da müsste ich mich erstmal über die Kosten informieren. -
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© FriedrichsSören Schulze ist gelernter Tischler und achtet bei Fenstern auf die ökologische Herstellung und Recyclingfähigkeit. Als Tischler weiß ich, wie viel Holz man benötigt, um ein Fensterprofil herzustellen: Aus einem massiven Klotz lässt sich ein einziges, schmales Profil fräsen. Das grenzt an Ressourcenverschwendung, aber wenigstens wächst dieser Rohstoff immer wieder nach. Für mich sollten Fenster so ökologisch wie möglich hergestellt und dauerhaft haltbar sein. Und sie sollten bestmöglich isolieren, damit die Wärmeenergie im Haus bleibt. Kunststofffenster kommen für mich nicht infrage, weil sie auf Dauer ihre Stabilität verlieren und damit die Müllberge weiter anwachsen. Solche Fenster zu recyceln, ist extrem aufwändig. Spannend finde ich ein deutsch-chinesisches Projekt, von dem ich neulich gelesen habe: Dabei werden aus einem neuen Holz/Polymer-Werkstoff Fensterprofilsysteme gefertigt, die sich sehr gut recyceln lassen. -
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© FriedrichsThea Stratmann wohnt in einer Erdgeschossgewohnung und bevorzugt einbruchsichere Fenster und Türen. Fenster müssen auf jeden Fall gut zu putzen sein. Deshalb wären Sprossenfenster gar nichts für mich, auch wenn sie an fremden Häusern hübsch anzuschauen sind. Heute soll es ja schon Glasbeschichtungen geben, an denen Schmutz und Wasser abprallen, so dass die Fenster nicht so schnell schmutzig werden – an solchen Produkten wäre ich auf jeden Fall interessiert. Außerdem wohne ich im Erdgeschoss, da ist mir auch wichtig, dass Fenster und Türen einbruchsicher sind. Ich weiß zwar nicht, welche Einbruchklasse sie erfüllen, aber in meiner Wohnung kann ich jedes einzelne Fenster zusätzlich mit einem Schlüssel sichern, so dass es von außen nicht aufzuhebeln ist. Ja, das ist für mich das entscheidende Kriterium: Fenster müssen Sicherheit bieten.