Firmengründer geht in den Ruhestand Stabübergabe bei Fensterbau Kuhnert

Firmengründer Jürgen Kuhnert geht in den Ruhestand. Ein Duo führt das Unternehmen in die Zukunft. Mit Qualität, Service, einem breiten Leistungsspektrum und Partnern wie Veka hat sich Fensterbau Kuhnert seinen Ruf erarbeitet.

Jürgen Kuhnert (M.) freut sich, in seinem bisherigen Stellvertreter Danny Schwarz (r.) sowie seinem Sohn Michael Kuhnert die geeigneten Nachfolger für die Unternehmensleitung gefun-den zu haben. - © Fensterbau Kuhnert

Generationenwechsel bei der Fensterbau Kuhnert: Der Firmengründer und geschäftsführende Gesellschafter Jürgen Kuhnert hat sich zum 1. April 2020 aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Die Unternehmensleitung liegt nun in den Händen des bisherigen Stellvertreters Danny Schwarz und seines Sohnes Michael Kuhnert. Mit einem Zwei-Mann-Betrieb begann Jürgen Kuhnert 1990, in der Region Pritzwalk (Brandenburg) Kunststofffenster zu fertigen. In der Aufbruchstimmung nach der Wiedervereinigung vergrößerte er sein Unternehmen konsequent und baute das Produktportfolio stetig aus. Nach mehreren Standorterweiterungen hat Fensterbau Kuhnert seinen Sitz seit 2011 in Pampow bei Schwerin, der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns.

Breit gefächertes Portfolio

Aktuell beschäftigt das Unternehmen zirka 70 Mitarbeiter. Das Leistungsspektrum sei sehr vielfältig. Es reicht von Fenstern und Türen aus Kunststoff und Aluminium über Fassaden, Wintergärten, Terrassendächer, Markisen, Rollläden und Beschattungen bis hin zu Flucht- und Rauchschutzelementen. 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche mit modernem Maschinenpark helfen, die Fertigungstiefe zu realisieren. "Wir bieten alles aus einer Hand", sagt Kuhnert. Planung, Aufmaß, Produktion und Montage erfolgen durch geschulte Fachkräfte aus dem eigenen Haus. In der 450 Quadratmeter großen Ausstellung verschaffen Kunden sich einen Eindruck von ihrem Wunschprodukt und erhalten eine qualifizierte Beratung.

Partnerschaft mit Veka

Ein Erfolgsfaktor ist die Qualitätsorientierung. "Bauelemente sind eine langfristige Anschaffung. Wer Kompromisse macht, spart am falschen Ende. Darum arbeiten wir in Produktion und Montage ausschließlich nach RAL-Gütestandards", sagt Kuhnert. Auf dieser Philosophie basiert die langjährig erfolgreiche Partnerschaft mit Veka. Der Fensterbauer verarbeitet in Kunststoff die Veka-Systeme Softline 82 und 70 AD. Wie alle Profile entsprechen sie der RAL-Klasse A mit Wanddicken nach der DIN EN 12608 und sollen mit Energieeffizienz, Stabilität, Langlebigkeit und Sicherheit überzeugen. "Wir sind glücklich, einen so starken und zuverlässigen Partner zu haben“, sagte Wolfgang Wöstenberg, Gebietsrepräsentant von Veka, beim Firmenbesuch anlässlich der Stabübergabe bei Kuhnert Fensterbau. Er dankte dem scheidenden Firmenchef und wünschte der künftigen Führungsspitze viel Erfolg.

Stets Wert auf gesellschaftliches Engagement gelegt

Danny Schwarz und Michael Kuhnert, die die Geschicke des Unternehmens leiten, wollen Kuhnert im Sinn des Gründers weiterführen und ausbauen. Die Voraussetzungen dafür sind ideal: Fensterbau Kuhnert gilt als führender Fachbetrieb – über die Region Schwerin hinaus. Der gute Ruf des Unternehmens begründet sich nicht nur im Produkt-, Leistungs- und Serviceangebot, sondern auch im gesellschaftlichen Engagement, auf das Jürgen Kuhnert stets Wert legte: Er betätigte sich als Sponsor und Förderer im Sport sowie im kulturellen und sozialen Bereich. Nicht von ungefähr erhielt er 2015 die Auszeichnung als Unternehmer des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern.