Nach einer 49-tägigen Corona-Zwangspause hat die Holzfachschule Bad Wildungen am 4. Mai 2020 den Schulbetrieb wieder aufgenommen. Unter besonderen Corona-Schutzmaßnahmen unterrichtet die Schule vor Ort zunächst drei Abschlussklassen und bereitet diese auf ihre Prüfungen im Sommer 2020 vor. Am 11. Mai 2020 folgen eine weitere Techniker- sowie eine Industriemeisterklasse, die mit dem Unterricht fortfahren.

Am 16. März 2020 musste die Holzfachschule Bad Wildungen aufgrund der Corona-Pandemie ihre Pforten vorerst schließen. Nach dem Beschluss der Hessischen Landesregierung vom 16. April 2020, den Schulunterricht für Abschlussklassen von Haupt-, Real- und Berufsschulen schrittweise wieder aufzunehmen, konnten nun insgesamt 48 Schülerinnen und Schüler an die Holzfachschule zurückkehren. Bei den Schülerinnen und Schülern handelt es sich um zwei Holzbearbeitungsmechanikerklassen sowie eine Klasse Staatlich geprüfter Techniker – Fachrichtung Holztechnik – Schwerpunkt Holzbearbeitung.
Hygieneplan für größtmöglichen Schutz
Für die Gewährleistung eines größtmöglichen Schutzes vor dem Coronavirus, hat die Holzfachschule Bad Wildungen einen Hygieneplan aufgestellt: Unter anderem müssen alle Schüler sowie alle Mitarbeiter eine Mund-Nasen-Bedeckungen tragen, sobald der notwendige Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten wird. Schutzmasken werden bei Bedarf von der Holzfachschule zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus führte die Schule Einzeltische in den Klassen ein, mit ausreichendem Abstand. Außerdem seien die Die Reinigungs- und Desinfektionsintervalle in der Schule erhöht worden.
Hygieneeinweisung durch den Schulleiter
Während der offiziellen Begrüßung am Montagvormittag erhielten die ersten Rückkehrer von Schulleiter Hermann Hubing eine Einweisung in den neuen Hygiene-Plan. „Wir haben uns die Situation nicht ausgesucht, aber wir alle müssen vernünftig damit umgehen!“, kommentierte Hubing die ergriffenen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus. Darüber hinaus hofft der Schulleiter, dass in Bad Wildungen möglichst bald auch Tischlermeister-Kurse fortgesetzt werden können und die Beschulung weiterer Klassen möglich wird. „Unsere Tischler und Modellbauer scharren schon mit den Hufen. Gerade unsere Maschinenlehrgänge sind enorm wichtig, um die notwendige Arbeitssicherheit in den Betrieben zu gewährleisten.“, betont Hubing.