GFF: Herr Lutzu, sind die Nachbarmärkte für Sie überhaupt attraktiv?
Lutzu: Die geografische Nähe macht Nachbarmärkte durchaus attraktiv, und die Kulturen sind unserer ähnlich. Nicht zu unterschätzen sind aber die unterschiedlichen technischen Anforderungen der jeweiligen Märkte. Da können der Markt noch so nah und die Kultur oder Sprache noch so ähnlich sein. Als Fensterhersteller muss man sich auf den jeweiligen Markt einstellen. Dabei sind die Herausforderungen, die dort zu bewältigen sind, immer die gleichen – je nach Land aber mit unterschiedlicher Ausprägung.
Wie wichtig ist das Exportgeschäft für Ihr Unternehmen?
Das Auslandsgeschäft ist ein wichtiges Standbein für die Weru-Gruppe. Wir beliefern Kunden in zirka 30 Ländern. Den Löwenanteil unseres Umsatzes machen wir dabei nach wie vor in Deutschland, während das Wachstum hauptsächlich aus dem Ausland kommt. Wir schätzen auch, das unser Exportanteil in den kommenden Jahren deutlich wächst.
Gibt es Märkte, die Sie gerne besetzen würden?
Es geht uns eher darum, in den Märkten, in denen wir vertreten sind, das dortige Vertriebspartnernetz richtig auszubauen. Das bietet uns Potenzial.
Was gilt es nach Ihrer Meinung, abgesehen von länderspezifischen ästhetischen und technischen Besonderheiten, sonst im Ausland zu beachten?
Auf jeden Fall ist das der professionelle Umgang mit fremden Kulturen. Zusätzliche Hürden können auch regulatorische Herausforderungen sein.
