Glasbearbeitung Optimierung bei Vakuum-Aufspannsystem

Die Überarbeitung des Vakuum-Aufspannsystems SQC für die Glasbearbeitung und die Anpassung der Konstruktion an Störkonturen der Erstausrüstung machen den Einsatz des Systems auf Glasschleifmaschinen von Bystronic noch einfacher.

Schmalz hat das Vakuum-Aufspannsystem SQC speziell für CNC-Bearbeitungszentren des Herstellers Bystronic entwickelt. Damit lassen sich Glaswerkstücke – z.B. Autoscheiben und Designglas – rundum schleifen. Das Aufspannsystem besteht aus der Saugeraufnahme (Base), den Saugercups und den Abdeckungen für die ungenutzten Vakuum-Anschlüsse. Die Abdeckung schützt die Anschlüsse und die mechanischen Teile des Wechselsystems vor Verunreinigung. Bei Werkstückwechseln sollen die Anwender besonders schnell umrüsten können: Die Base werde mit einer Hohlschraube befestigt und könne dann permanent auf dem Maschinentisch verbleiben. Die Sauger sollen sich einfach aufstecken lassen, zum Abnehmen müsse nur ein Druckknopf betätigt werden. Die Abdeckungen werden ebenfalls mühelos aufgesteckt und lassen sich ähnlich einem Bajonett-Verschluss verriegeln. Zusätzliches Werkzeug sei dafür nicht erforderlich.

Darüber hinaus ist das neue Schmalz-System nach Herstellerangaben sehr flexibel: Je nach Glasgeometrie stehen dem Anwender neben quadratischen nun auch runde Saugflächen zur Verfügung. Damit können die Bystronic-Maschinen eins zu eins mit den Schmalz-Saugern nachgerüstet werden. Durch den schlankeren Schaft des Aluminiumgehäuses unterhalb der Saugfläche lassen sich die Sauger näher an der Bearbeitungskante platzieren. Die Bearbeitung werde dadurch noch präziser und vibrationsärmer. Auch ein Mischbetrieb, bestehend aus Saugern der Maschinen-Erstausrüster und Saugern von Schmalz, sei möglich. Die auf dem Maschinentisch installierten Cups saugen Scheiben unterschiedlicher Geometrien an und fixieren sie. Dadurch sollen ein störungsfreies Bearbeiten und Umfangschleifen möglich sein. Anwender sollen damit sehr präzise und maßhaltig fertigen können. Ein abriebbeständiger Belag ermögliche die Aufnahme hoher Querkräfte zwischen Sauger und Glasteil. Damit verbleibe das Werkstück trotz starker, seitlich wirkender Kräfte sicher in der Position.

Glasscheiben sind besonders schonend zu behandeln. Eine unsachgemäße Aufspannung kann schnell zu Beschädigungen und teurem Ausschuss führen. Um dies zu verhindern, stattet Schmalz die auswechselbaren Dichtrahmen seines Systems mit dem Werkstoff HT1 aus – er soll besonders abdruckarm sein.