Qualitätssicheres Kleben im Bauwesen Neues Netzwerk bündelt Synergieeffekte

Dr. Felix Nicklisch ist Projektmanager des Netzwerks Klebtech. - © Friedrichs

In vielen Branchen wie dem Automobil- oder Flugzeugbau hat die Klebetechnik herkömmliche Fügeverfahren längst abgelöst. „Die Bauindustrie hat hier noch großen Nachholbedarf“, konstatiert Dr. Felix Nicklisch von der TU Dresden. Um das qualitätssichere und schadenstolerante Kleben von Glas im Bauwesen voranzutreiben, haben 15 kleine und mittelständische Unternehmen sowie zwei Forschungseinrichtungen das Netzwerk Klebtech gegründet. „KMU haben oft keine eigene Entwicklungsabteilung, deshalb bündeln wir die Kräfte“, sagt er. Auch gelte es, Vorbehalte bei Bauherren und Planern, z.B. was die Haltbarkeit von Klebungen angeht, abzubauen. Als Nächstes konzentriert sich das Netzwerk auf vier Schwerpunkte: geklebter Randverbund von Mehrscheiben-Isolierglas, Vorbehandlung für Glasverklebungen, Klebprozesse für lastabtragende Verbindungen sowie maschinelle Füge- und Vorbehandlungsprozesse; mehr Infos auf www.klebtech.de.