Nachgefragt „Wir produzieren zirka 35 Prozent mehr Fenster.“

Jonas Swiatek, Sohn von Detlef Timm, verantwortet die Digitalisierung und Prozessoptimierung bei Timm Fensterbau. - © Annett Hänel

GFF: Herr Swiatek, warum lohnt die Investition in die Aluminiumfertigung?

Swiatek: Der Auftragseingang im Alu-Bereich steigt seit Jahren stetig. Unsere beiden Stand-Alone-CNC-Maschinen kamen an die Kapazitätsgrenze. Um den Durchsatz zu erhöhen, war die Investition in das Durchlaufzentrum nötig. Es gewährleistet mehr Prozesssicherheit und weniger Handarbeit, da der Zuschnitt und die Bearbeitung der Profile in einem Schritt automatisch erfolgen. Nach der Modernisierung des Maschinenparks im Holzwerk war das der nächste konsequente Schritt in der Unternehmensentwicklung.

Wie hat sich die Leistung geändert?

Durch das neue Durchlaufzentrum produzieren wir zirka 35 Prozent mehr Fenster. Dies in genauen Stückzahlen auszudrücken ist schwierig, da wir als Objektfensterbauer keinen konstanten Durchsatz haben. Zudem ist die Bearbeitung von Fassadenteilen wesentlich effizienter und einfacher geworden.

Folgen weitere Neuerungen?

Wir investieren fortlaufend in unsere Produktionsstätten. Die Erneuerung des Durchlaufzentrums ging z.B. mit dem kompletten Umbau der Alu-Fertigung inklusive der Anschaffung einer Krananlage für das einfachere Handling von Paletten einher. Diese Modernisierungsbestrebungen halten wir auch künftig aufrecht, um die Fertigungsschritte weiter zu optimieren und miteinander zu verzahnen. Die gute wirtschaftliche Lage und das Umsatzwachstum von derzeit 15 Prozent pro Jahr ermöglichen dies weiterhin.