GFF-Umfrage Was bedeutet Ihnen der Preis Fensterbauer des Jahres?

Die Preisverleihung Fensterbauer des Jahres 2018 war ein emotionaler Moment. GFF hat die vier Gewinner und Moderator Ronny Meyer direkt im Anschluss gefragt, wie sie sich fühlen und welche Bedeutung die Auszeichnung für sie hat.

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    Friedrich Gehrig, Gehrig Fenstersysteme aus Oberschleichach, hat den Ehrenpreis Fensterbauer des Jahres 2018 erhalten. Der Preis ist eine Erfüllung meiner Arbeit, in die ich mein ganzes Leben reingelegt habe. Die Auszeichnung als Fensterbauer des Jahres zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin, und sagt mir: „Du hast das genau richtig gemacht.“ Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ich den Preis bekomme. Bis zwei Wochen vor Bewerbungsschluss habe ich daran gezweifelt, ob ich überhaupt mitmachen soll. Als ich die Bewerbung abgeschickt habe, dachte ich noch: „Sehen Sie’s mir nach, wenigstens haben Sie was Gutes zu lesen.“ Dass ich gewonnen habe, macht mich unglaublich glücklich. Ich werbe eigentlich nicht für meinen Betrieb, weil ich den Privatmarkt nicht abdecke. Das alles macht mich aber so stolz, dass ich allen meinen Kollegen und allen Bauämtern, für die ich arbeite, zeigen will: „Mensch, doch, da haben wir den richtigen Mann gehabt und die richtige Firma.“
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    Rüdiger Lauer, Lauer – Die Schreiner aus Steinau, hat ebenfalls in der Kategorie Produktentwicklung und Fertigung gewonnen. Beim Fensterbauer des Jahres in der Kategorie Produktentwicklung und Fertigung zu gewinnen, ist für mich und meine Familie eine große Freude. Alleine, dass wir hier in die Ausscheidung gekommen sind, gibt mir einen innerlichen Anschub, in diese Richtung weiterzuarbeiten und dranzubleiben. Wir haben wirklich gehofft, dass wir dabei sein können. Denn in Hessen sind wir schon mal die Einzigen, die ein beidseitig flächenbündiges Designholzfenster produzieren – und deutschlandweit gibt es, glaube ich, nur zwei Betriebe mit einer solchen, eigenen Lösung. Wir sind wirklich stolz auf diese Auszeichnung und werden den Preis in unser Marketing aufnehmen. Dass wir hier gewonnen haben, zeigen wir dann auf unseren Fahrzeugen und unseren Firmenschildern. Heute Abend feiern wir aber erst einmal. www. schreinerei-lauer.de
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    Joachim Richter, Richter-Fenster aus Brilon, hat den Preis in der Kategorie Marketing und Personal errungen. Der Preis ist eine Bestätigung unserer bisherigen Arbeit. Ich habe nicht damit gerechnet. Das war, wie Lotto zu spielen: Man gibt die Bewerbung ab und hofft, dass man irgendwie mitspielen kann. Aber Preisträger sein? Da bin ich aus allen Wolken gefallen. Dadurch, dass ich Handwerkmeister und Marketingkaufmann bin, überlege ich mir jetzt ein Marketingkonzept. Wir sind relativ stark auf sozialen Netzwerken unterwegs und wollen auch junge Kunden ansprechen. Mit irgendwas in der Hand punktet man da natürlich. Schauspieler, die einen Oscar gewonnen haben, sind teurer als die ohne. Vielleicht ist auch der Fensterbauer, der einen Preis gewonnen hat, also interessanter. www.richter-fenster.de
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    Ronny Meyer, Sänger und Bauingenieur, hat durch die Preisverleihung geführt. Das Spannende bei so einer Moderation ist, dass ich Menschen und ihre Lebensgeschichten kennenlerne. Hinter jeder Erfindung steckt eine lange Phase des Tüftelns. Wer schon mal eine eigene Idee oder ein neues Konzept umgesetzt hat, weiß, dass es dabei Höhen und Tiefen gibt. Jemand, der an so einem Wettbewerb teilnimmt, hat das alles schon durchgemacht. Dazu gehört viel Mut. Der Fensterbauer des Jahres ist ein ganz großes Kompliment. Und oft ist man nicht allein der Erfinder. Meist stecken ein starkes Team oder eine Familie hinter einem Projekt. Dieser Preis gilt für alle. Wie nutzt man das? Tue gut und sprich darüber. Das stärkt die eigene Position im Wettbewerb. www.ronny-meyer.com