Finiglas liegt beim Neubau seiner Produktions- und VerwaltungsgebÀude gut im Zeitplan. Das Unternehmen ist spezialisiert auf das Fertigen und Veredeln von gebogenen GlÀsern. Das zeigt sich in der Planung des Eingangsbereichs. Auch sonst spielt Glas bei dem Projekt eine wesentliche Rolle.
Die Erdarbeiten sind abgeschlossen, das Fundament steht, das GebĂ€ude wĂ€chst in die Höhe: Nachdem die Bagger im DĂŒlmener Dernekamp aufgrund des heftigen Wintereinbruchs im Februar zwischenzeitlich stillgestanden waren, sind die Fortschritte beim Neubau der modernen Produktion und Verwaltung fĂŒr Finiglas deutlich zu erkennen. Die Niederlassung MĂŒnster der Goldbeck GmbH als Generalunternehmer hĂ€lt trotz der wetterbedingten Verzögerung am Zeitplan fest. PĂŒnktlich im September will der Bauexperte den neuen Standort an den Spezialisten fĂŒr das Fertigen und Veredeln von gebogenen GlĂ€sern ĂŒbergeben.
Auch die horizontalen StĂŒtzen und TrĂ€ger sind bereits montiert, an denen Goldbeck aktuell die Fassade hochzieht und die knapp 4.000 Quadratmeter groĂe Produktionshalle ĂŒberdacht. Aktuell beginnen die Arbeiten am knapp 1.000 Quadratmeter groĂen VerwaltungsgebĂ€ude. Das zeichnet sich vor allem durch eine optisch ansprechende Fassade aus. "Diese besteht im Eingangsbereich zu 90 Prozent aus gebogenem Glas. Dort werden zudem Treppen aus Glas installiert", sagt Goldbeck-Bauleiter Tim Westers.
KlimaglĂ€ser fĂŒr Energieeffizienz
Das moderne BĂŒrogebĂ€ude errichtet Goldbeck in direkter Nachbarschaft zum bisherigen Finiglas-Hautpsitz auf einem mehr als 7.000 Quadratmeter groĂen GrundstĂŒck. Es beinhaltet u.a. eine moderne LĂŒftungsanlage, die coronakonform fĂŒr den Schutz der Mitarbeiter sorgen soll. Unter anderem durch eine WĂ€rmerĂŒckgewinnung ist das GebĂ€ude zudem besonders energieeffizient. "Wir setzen das Thema Nachhaltiges Bauen auch bei Finiglas konsequent um", sagt Westers.
Der Faktor Tageslicht spielte bei der Projektplanung und bei der Auswahl der Verglasung im BĂŒroneubau eine wesentliche Rolle. "Unsere speziellen Semco-Klimaglas-Beschichtungen sorgen fĂŒr ganzjĂ€hrige Behaglichkeit und maximale ProduktivitĂ€t am Arbeitsplatz bei gleichzeitigem Klimaschutz. So lassen unsere GlĂ€ser im Sommer zwar ausreichend Licht ins GebĂ€ude, halten aber die Hitze drauĂen", sagt Finiglas-Projektmanager Mirko Heeringa. Er ergĂ€nzt: "Damit machen sie die Nutzung von Klimaanlagen nahezu ĂŒberflĂŒssig. Im Winter lassen unsere GlĂ€ser wiederum viel WĂ€rme ins GebĂ€ude, aber nicht wieder hinaus. Hohe Heizkosten gehören damit der Vergangenheit an." Das alles sorge fĂŒr ein angenehmes Arbeiten in den groĂzĂŒgig geplanten BĂŒros.â
