GFF: Herr Bohn, warum hat sich die Unternehmensgruppe Alfred Bohn ganz aktuell dem vom VEA initiierten REGIonalen Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE) angeschlossen?
Bohn: Für uns ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema, welches fest in unserer Unternehmensstrategie verankert ist. Als produzierendes Unternehmen stellt der Energiebedarf einen der einflussreichsten Punkte in unserer Ökobilanz dar und steht natürlich auch auf der Kostenseite unserer Bilanz. Daher beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Energieeinsparung, was dazu geführt hat, dass wir bereits einige Einsparmaßnahmen erfolgreich umgesetzt haben, z.B. eine Umstellung auf die LED-Beleuchtung oder die Wärmerückgewinnung bei der Drucklufterzeugung. Deshalb wurden wir auf eine Teilnahme am Netzwerk angesprochen.
Was erhoffen Sie sich von dieser Zusammenarbeit für Ihre Firmengruppe?
Die bisherigen Netzwerke (REGINEE beinhaltet aktuell 15 Netzwerke) blicken bereits auf eine sehr gute Gesamteinsparung zurück. Von den Erfahrungen möchten wir profitieren – mit dem Ziel, neue Einsparpotenziale zu erschließen. Zudem hoffen wir auf den regen Austausch mit den Netzwerkpartnern.
Welche Bestrebungen, Energie zu sparen, gibt es bei Alfred Bohn noch?
Wir prüfen gerade, ob es wirtschaftliche Möglichkeiten für den Einsatz einer Photovoltaikanlage mit Eigenverbrauch gibt. Weiterhin werden regelmäßig Lastganganalysen vorgenommen, um mögliche Einsparpotenziale durch Änderungen im Verbrauchsverhalten zu identifizieren. Ein wichtiges Thema ist für uns außerdem die weitere Sensibilisierung unserer Mitarbeiter für dieses Thema Energieeinsparung.
