Kneer-Südfenster hat durch jahrzehntelange Erfahrung in der Holzfensterfertigung ausgeprägte Kompetenzen entwickelt, besonders im Bereich Holzdenkmalfenster. Es ist ein Nischenprodukt, das wir auch künftig nicht vernachlässigen werden. Denn die Nische ist vielfältig und interessant. Es besteht ein großer Bedarf an Fenstern für die Renovierung von Gebäuden unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten. Hier sind wir gut aufgestellt: Wir können Lösungen in verschiedenen Profiltiefen anbieten. Unabhängig davon, welche technischen Werte gefordert sind, gibt es bei uns eine passende Denkmalschutzvariante. Als Systemgeber sind wir flexibel genug, um die unterschiedlichen Anforderungen der Denkmalschutzbehörden erfüllen zu können – wenn auch teilweise mit großem technischem Aufwand. So sind Sonderanfertigungen von Zierprofilen und authentische Fensterkonstruktionen exakt nach historischem Vorbild möglich. Natürlich gibt es auch Grenzen. Greift die Anforderung des Denkmalamts zu stark in unsere Konstruktion ein, dann müssen wir passen. Da wir uns nicht außerhalb unserer zugelassenen Konstruktionen bewegen, haben wir auch keine Probleme mit der Nachweisführung und der CE-Kennzeichnung. In der Maschinenbearbeitung muss man flexibel sein, um unterschiedliche Anforderungen der Denkmalämter erfüllen zu können. Hier werden Maschinen gebraucht, bei denen die reine Stückzahl nicht der Maßstab ist. Deshalb hat Kneer in den vergangenen Jahren in eine entsprechend flexible CNC-Technik installiert.
www.kneer-suedfenster.de
Bei uns in der Gegend westlich von Böblingen gibt es keine oder nur recht wenige Gebäude, die denkmalgeschützt sind. Daher befasse ich mich mit meinem Betrieb nur am Rande mit der Sanierung von denkmalgeschützten Bauelementen. Wäre mein Betrieb z.B. in Ludwigsburg ansässig, würde das ganz anders aussehen. Wo es viele Gebäude gibt, die unter Denkmalschutz stehen, ist das eine interessante und lukrative Nische. Sich mit dieser Spezialisierung zu befassen, rentiert sich für mich nicht. Schließlich gibt es viele und strenge Auflagen, die in diesem Bereich zu beachten sind. Hier kann es beispielsweise zu einem Konflikt zwischen den Energieeinsparvorgaben und den Anforderungen des Denkmalschutzes kommen. Da ist das richtige Know-how entscheidend und das muss man auch regelmäßig auffrischen. Dafür benötigt es Zeit und Energie. Außerdem kann man, meiner Meinung nach, nur eine Sache richtig gut machen, und ich habe mich für einen anderen Bereich entschieden: Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden oder für Hausverwaltungen an. Wenn einer meiner Kunden nun doch nach einem Fenstertausch in einem denkmalgeschützten Gebäude fragt, wie es bereits zwei- oder dreimal vorkam, arbeite ich mit einem darauf spezialisierten Kollegen zusammen. Das zeigt: Wer gut vernetzt ist, hat einen klaren Vorteil. Abgeben muss man derartige Aufträge so nicht. Der besagte Kollege stellte die passenden Fenster her, die Montage haben dann aber wir übernommen.
www.gastel.de