Die Deutsche Foamglas, einer der führenden Anbieter von Wärmedämmsystemen aus Schaumglas, präsentiert auf der Bau 2019 in München unter anderem Dämmsysteme für Active Roofs. Der Dämmstoff Foamglas hält den thermischen und mechanischen Belastungen sowie Umwelteinflüssen über einen sehr langen Zeitraum hinweg stand. Dies bestätigen Untersuchungen des Forschungsinstituts für Wärmeschutz, das dafür Materialstichproben aus bis zu 45 Jahren alten Kompaktdächern entnahm. Druckfestigkeit, Wärmedämmleistung und weitere technische Eigenschaften blieben über die lange Einsatzdauer konstant.
Foamglas kommt zum Einsatz, wenn die Dachfläche begrünt, befahren oder mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet ist. Für Industrieleichtdächer aus Trapezblechschalen, die über Wartungswege zur Begehung genutzt werden, ist das Material ebenfalls geeignet. Um diese Flächen zügig abdecken zu können, bietet das Unternehmen die Dämmplatten der Produktgattung T3+ im Großformat an, mit Höchstmaßen bis zu 120 mal 60 Zentimeter. Sie werden einfach mit dem PU-Kleber Royal Millenium auf der Trapezblechlage verklebt. Das Unternehmen zeigt auf der Bau in München zudem ein Dämmsystem für den Sockelbereich, das gemeinsam mit Saint-Gobain Weber entwickelt wurde. Die Schaumglasplatten übernehmen hierbei – als nicht brennbares Material – eine wichtige Schutzfunktion. Kombiniert wird es mit einem mineralischen Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Für den Perimeter- und Sockelbereich steht damit eine Lösung zur Verfügung, die sowohl den Feuchte- als auch den Brandschutz berücksichtigt.
Im Innenbereich von Gebäuden sorgt Foamglas nicht nur für mehr Sicherheit im Brandfall, sondern zusätzlich für ein angenehmes und gesundes Raumklima. Da die Struktur des Schaumglases zudem eine integrierte Luft- und Dampfsperre aufweist, kann es auch bei Gebäuden mit hohen Temperatur- und Feuchtigkeitsbeanspruchungen – wie beispielsweise in Schwimmbädern – eingesetzt werden. Überdies wird Foamglas eine neue Beschichtung vorstellen, die bereits werksseitig auf dem Dämmstoff aufgebracht ist. Die nicht brennbare und schlagfeste Oberfläche bietet Schutz vor Vandalismus, Nagetieren und Insekten. Da kein Beschichtungsauftrag notwendig ist, reduzieren sich der Arbeitsaufwand und die Kosten. Angewendet wird die neue Beschichtung beispielsweise in Tiefgaragen und bei der Sockelausbildung für vorgehängte, hinterlüftete Fassaden (VHF).
www.foamglas.de
