GFF: Herr Haubach, Sie waren bis 2012 bei Becker-Antriebe beschäftigt und sind nun als Vertriebs- und Marketingleiter zurückgekehrt. Welche Ziele verfolgen Sie in Ihrer neuen Position?
Haubach: Als Verantwortlicher für den gesamten Vertrieb und das Marketing möchte ich unsere Stärken aus beiden Bereichen bündeln. Trotz oder gerade wegen der hohen Wettbewerbsintensität und des großen Anstiegs an Hausautomationslösungen bietet der Markt enorme Entwicklungspotenziale für unser Unternehmen.
Wohin geht die Entwicklung beim Thema SmartHome?
Das Thema ist und bleibt in aller Munde – wie auch IoT immer allgegenwärtiger wird. Becker liefert seit Jahren mit seinen Antrieben und Steuerungen die Basis für ein smartes Zuhause und entwickelt sich in diesem Bereich stetig weiter. Meiner Meinung nach wird die Zukunft in Entwicklungen liegen, die interoperabel zu angrenzenden Gewerken sind. Proprietäre (herstellereigene) Funksysteme werden uns zwar noch viele Jahre begleiten, deren Bedeutung wird aber in den nächsten Jahren etwas zurückgehen.
Sie haben schon viele Ihrer Kunden besucht. Welche Impulse nehmen Sie aus den Gesprächen mit?
Der Markt verlangt Produkte, die einfach zu integrieren und zu bedienen sind. Eine spätere oder sofortige Inte-gration in ein SmartHome-System muss möglich sein. Aufgrund der Vielzahl sich entwickelnder Systeme und Funkstandards ist es für unsere Fachhandwerker wichtig, dem Endanwender eine klar abgegrenzte Leistung zu verkaufen, um nicht später als Servicepartner für Fragen zu anderen Gewerken in der Verantwortung zu stehen.
