Kurz gefragt „Das Interesse an Flachglas Connect ist groß.“

Thomas Stukenkemper ist Geschäftsführer von Flachglas Markenkreis. - © Flachglas MarkenKreis

Herr Stukenkemper, wie neu ist die Technologie, die hinter Flachglas Connect steckt?Die Technologie als solche, das partielle Abtragen von Beschichtungen mittels Laser, ist sicherlich keine neue Technologie. Neu ist, diese Technologie zu nutzen, um beschichtetes Isolierglas durchlässiger für Mobilfunkwellen zu machen. Eine vergleichsweise geringe Abtragung der Schicht reicht bereits aus, um die Frequenzdurchlässigkeit stark zu erhöhen: Ein nur aus unmittelbarer Nähe erkennbares Netz genügt.   Auf welche Resonanz stößt die Innovation in Ihrem Glasnetzwerk bzw. bei Ihren Kooperationspartnern?Flachglas Connect stößt grundsätzlich auf großes Interesse bei unseren Mitgliedern, da es sich um eine neue und interessante zusätzliche Funktion eines Isolierglases handelt. Da das Produkt seinen Einsatz voraussichtlich primär in Glasfassaden und somit im Objektbereich finden wird, sind Mitglieder und Kooperationspartner, die in diesem Bereich tätig sind, noch interessierter.

Inwieweit unterstützt der Flachglas Markenkreis die Vermarktung des Produkts?Wir nehmen das Produkt in unsere Beratungsaktivitäten auf. Dazu gehören der Telefonservice InfoLine und speziell die Objektberatungen im regelmäßigen Austausch mit Planern und Bauherren. Auch die erste Resonanz während der Bau 2019, auf der das Produkt erstmals für den Architekturbereich präsentiert wurde, zeigt uns, dass Interesse und Bedarf vorhanden sind.