Laut der Essener T.A. Project GmbH ist das Thema Digitalisierung mittlerweile auch im Metallbau angekommen. Nun stellt sich allerdings die Frage: Was soll und kann überhaupt digitalisiert und automatisiert werden? Die meisten Fachleute denken an CNC-gesteuerte Maschinen, die bereits vielfach im Einsatz sind. Die Automatisierung setzt laut T.A. Project jedoch viel früher an als bei maschinellen Prozessen: Zunächst gehe es darum, die Kernprozesse der kaufmännischen und organisatorischen Anforderungen zu automatisieren – von der Kalkulation und Budgetierung über das Angebot bis zur Abrechnung, von der Bestellung über die Warenwirtschaft bis zur Rechnungsprüfung. Sodann sollen die Abläufe in der Fertigung automatisiert, workflow- und statusbasiert sein. Nach der Bearbeitung eines Prozesses muss der verantwortliche Mitarbeiter automatisch eine Information über den Bearbeitungsstatus erhalten. Ein wesentliches Kriterium sei hierbei die sinnvolle Verknüpfung der Daten und Funktionen. Die mehrfache Erfassung derselben Daten lasse sich infolgedessen wirksam vermeiden. Alle diese Anforderungen sind nach Angaben des Essener Anbieters mit den Basisfunktionen eines branchenbezogenen ERP-Systems realisierbar.
Darüber hinaus lassen sich dem Unternehmen zufolge auch externe Wertschöpfungsprozesse einbeziehen. EDI (elektronischer Austausch von Daten) heißt das Stichwort und sollte laut T.A. Project von den ERP-Systemen beherrscht werden. Austauschformate wie OpenTrans ermöglichen den elektronischen Austausch von Bestellungen, den selbstständigen Abgleich des Rücklaufs bei der Auftragsbestätigung und die Zustellung des Lieferavis. Das ZUGFerD-Format lasse auch die automatisierte Prüfung von Eingangsrechnungen inklusive der Zustellung der PDF-Rechnungen zu. Ausgangsrechnungen lassen sich in diesem Format ebenfalls erstellen.
Ein weiterer Bereich der Digitalisierung ist für das nordrhein-westfälische Unternehmen die Mobilität. Die schnelle Verfügbarkeit aller Informationen, egal wo man sich gerade befindet, gewinnt laut T.A. Project zunehmend an Bedeutung. Die Softwarespezialisten stellen auf der Messe Bau mit der ERP-Software ERPlus ihre Entwicklungen für mobile Lösungen vor. Am Stand 638 in Halle C5 können Interessierte die mobilen Lösungen, die von der App zur Verfolgung der Produktion und Werkaufträge über das Bautagebuch bis hin zur App eigens für den Versand reichen, kennenlernen.
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