Dovista strebt Akquisition an Was bedeutet die Weru-Übernahme für den Fenstermarkt?

Anfang Juli 2021 wurde bekannt, dass die dänische Dovista Gruppe den Fenster- und Türenhersteller Weru übernehmen will. Welchen Einfluss hat die Akquisition auf den Fenstermarkt in Deutschland? Dazu äußert sich ein Branchenexperte im Gespräch mit GFF.

Dovista hat sich mit H.I.G. Capital über den Erwerb der Weru Group geeinigt. - © Blersch

„In Skandinavien, wie auch in anderen europäischen Ländern etwa Österreich oder Polen, sind Fenstermarken wichtig“, sagt Andreas Kreutzer, Geschäftsführender Gesellschafter bei Branchenradar.com Marktanalyse. „Internorm beispielsweise hat in Österreich eine Markenbekanntheit von 82 Prozent in der Bevölkerung. In Deutschland spielt die Marke bislang keine Rolle.“

Markenpolitik auf dem Vormarsch?

Nach seiner Auffassung könnte der Markteintritt der Dovista Gruppe zur Folge haben, dass nicht nur der Marktführer in dänischer Hand ist, sondern dass sich möglicherweise auch in Deutschland bei den Fensterherstellern so etwas wie Markenpolitik entwickelt. „Das könnte vielleicht auf lange Sicht dazu führen, dass sich die Spielregeln am Markt verändern“ prognostiziert der Experte. „Bis jetzt gibt es bei Leibungsfenster im Grunde genommen Marken, etwa mit Schüco oder Veka, nur auf der Zuliefererseite. Beide produzieren lediglich Profile, keine fertigen Fenster.“  

Den vollständigen Bericht über die geplante Übernahme von Weru durch Dovista sowie die Einschätzung weiterer Branchenexperten lesen Sie in der Septemberausgabe von GFF .