Corona-Krise trübt Glaston Prognose für 2020 In Deutschland und in der Schweiz droht Kurzarbeit

Der Auftrag von Steinfort Glas ist Anfang Februar bei Glaston eingegangen. Seitdem ist der Maschinenhersteller verstärkt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. So hat Glaston aufgrund der Verschlechterung der globalen Finanzlage und der raschen Veränderungen im Geschäftsumfeld des Unternehmens seine Prognose für das Jahr 2020 zurückgezogen. Ursprünglich war der Anlagenhersteller davon ausgegangen, dass sich der Gewinn (EBITDA) im Vergleich zum Jahr 2019 (12,1 Millionen Euro) verbessern werde. Das dürfte nicht eintreten, wie Glaston mitteilt. Das Unternehmen will den Ausblick aktualisieren, sobald eine zuverlässigere Einschätzung der Auswirkungen vorliegt.

In bestimmten Bereichen wird sich die Corona-Krise laut Glaston auf das Arbeitsaufkommen auswirken. Kurzarbeit ist daher eine Maßnahme, die das Unternehmen in mehreren Ländern ggf. zu treffen beabsichtigt. In Finnland hat Glaston mit der Arbeitnehmervertretung bereits vereinbart, die zirka 180 Mitarbeiter im laufenden Jahr etappenweise für maximal jeweils 90 Tage in Kurzarbeit zu schicken.