GFF: Herr Bundesinnungsmeister Gutmann, was sehen Sie als die Hauptaufgabe in Ihrer neuen Amtszeit an?
Gutmann: Das erste Ziel ist, dass wir die zwei vakanten Beisitzer-Posten besetzt bekommen. Im Idealfall können wir bis zur nächsten Mitgliederversammlung die beiden großen Verbände aus Bayern und Baden-Württemberg motivieren, sich wieder im Vorstand zu engagieren. Jetzt müssen sich aber erst mal die Gemüter beruhigen. Davon abgesehen, sollten wir baldmöglichst zur Normalität zurückkehren und wieder zur Sacharbeit übergehen.
Neben Baden-Württemberg gehört, wie Sie sagen, auch Bayern nicht mehr dem Vorstand an, zudem ist das Präsidium unvollständig. Wie dramatisch ist die Situation im Bundesinnungsverband nach den Vorstandswahlen?
Als dramatisch würde ich die Situation gar nicht bezeichnen. Schließlich handelt es sich um das Ergebnis demokratischer Wahlen. Dass der Ausgang für uns alle wohl sehr überraschend kam, steht auf einem anderen Blatt. Jetzt müssen wir sehen, wie wir diese Situation wieder ins Lot bringen.
Was ist, wenn sich im Frühjahr wieder keine Kandidaten für die beiden Beisitzer-Posten finden? Es hat ja schon die Überlegung gegeben, den Vorstand per Satzungsänderung zu verkleinern.
Wir haben in Trier bereits über eine Verkleinerung des Vorstands abgestimmt. Das Gremium votierte dafür, die Größe des Präsidiums beizubehalten. Wir werden uns also nun gemeinsam auf die Suche nach geeigneten Kandidaten machen und diese sicher auch finden.
