Kurz gefragt Dr. Albert Rössler: „Für uns ist das ein Meilenstein.“

Dr. Albert Rössler ist Leiter für Forschung & Entwicklung bei Adler. - © Adler

GFF: Herr Dr. Rössler, warum hat Adler einen Lehrstuhl an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck gestiftet?

Dr. Rössler: Für uns ist das ein Meilenstein. Wir wollen mit dem neuen Konzept eines Lehrstuhls für Chemieingenieurwesen und Materialprozesstechnik Kompetenzen am Wirtschaftsstandort Tirol aufbauen. Wir erhoffen uns völlig neue Ideen. Dabei kann es um Funktionen, optische Effekte, Beschichtungen oder um die Gestaltung von Oberflächen gehen. Uns ist es – wie der Name sagt – ebenso wichtig, neue Werkstoffe und damit verbundene Prozesse im Blick zu behalten.

Wie läuft die Zusammenarbeit ab?

Wir wollen Forschungen in Auftrag geben und aktiv mit Studenten in Form von Doktor- sowie Abschlussarbeiten zusammenarbeiten. Auf längere Sicht geht es auch um Personalrekrutierung. Zudem wollen wir durch den gestifteten Lehrstuhl eine Art externen Forschungsraums schaffen; also einen Ort, an dem auf unserem Gebiet kreativ sowie frei geforscht wird.

Welche Themen sind Adler bei der Zusammenarbeit mit der Universität besonders wichtig?

Wir haben ein Themengebiet aufgespannt – und was genau entsteht, wissen wir aktuell nicht. Das ist das Schöne daran. Wir erhoffen uns einen regen Austausch zwischen uns und der Universität. Dazu sind wir auch im Forschungsbeirat der Professur vertreten und bringen laufend industrierelevante Fragestellungen mit ein. Unser Ziel ist das Schaffen eines Netzwerks, von dem beide Seiten profitieren. So könnten Studenten bei Bedarf auch mit unseren Geräten arbeiten und unsere Mitarbeiter wiederum in der Uni forschen: um so letztlich auch in Zukunft perfekte ganzheitliche Lösungen vor allem für unsere Kunden zu erarbeiten.