Der ungarische Künstler László Lukácsi (geb. 1961) hat den mit 2.000 Euro dotierten Publikumspreis des Coburger Glaspreises 2014 gewonnen. Mit der Vergabe des Preises endete die Ausstellung der eingereichten Werke.

Von den knapp 1.000 Ausstellungsbesuchern, die Ihre Stimmkarte abgegeben haben, hat sich mehr als jeder Sechste für das schon mit einem Sonderpreis der Jury ausgezeichnete Objekt Jewel aus dichroitischem Glas von László Lukácsi entschieden. Auf die zweiten und dritten Plätze kamen der mit dem Alexander-Tutsek Preis für Senior Artists prämierte Engländer Colin Reid (geb. 1953) mit seinem monumentalen Ring of Fire und Nadja Recknagel (geb. 1973) aus Deutschland mit ihrer filigranen Lampenarbeit Goldmarie oder Das Märchen vom Fleiß.
Mit der Vergabe des Publikumspreises endete die Ausstellung zum Coburger Glaspreis 2014. Insgesamt 25.224 Besucher kamen in die Ausstellungsräume auf der Veste Coburg und im Europäischen Museum für Modernes Glas in Rödental. Damit hat die Zahl der Interessierten gegenüber dem letzten Coburger Glaspreis 2006 deutlich zugenommen.
Ein Erfolg für die Künstler
„Mit dem nach seiner vierten Ausgabe nunmehr dauerhaft etablierten Coburger Glaspreis bauen die Kunstsammlungen der Veste Coburg ihre Position als Zentrum der Sammlung und der Förderung dieser mit dem Material Glas verbundenen zeitgenössischen Kunst weiter aus“, resümieren Direktor Dr. Klaus Weschenfelder und Kurator Dr. Sven Hauschke das Ergebnis des Projektes.
Auch aus Sicht der Künstler war der Coburger Glaspreis ein großer Erfolg. 55 der in der Ausstellung gezeigten Arbeiten fanden laut Organisator einen neuen Eigentümer. Die Kunstsammlungen der Veste Coburg konnten mit Hilfe der Oberfrankenstiftung 26 Arbeiten übernehmen. Weitere Objekte gingen in die Sammlungen deutscher und schweizer Museen, und auch einige private Sammler gehören zu den Käufern.