Stimmen von Branchenunternehmen zur Verschiebung der glasstec auf 2021 Bohle wird im Juni vertreten sein, Lisec veranstaltet Hausmesse

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    Arne Klöfkorn, Bohle-Vorstand
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    Gottfried Brunbauer, Lisec-CEO

Bohle begrüßt die Verschiebung der glasstec 2020 und wird an der Ausgabe 2021 teilnehmen. „Es ist klar zu vermuten, dass eine glasstec zum angestammten Termin im Oktober 2020 massiv durch das Corona-Virus beeinträchtigt gewesen wäre, bedingt durch die Sorge der Gäste vor Covid-19, durch mangelnde bzw. unklare internationale Reisemöglichkeiten, durch das Risiko von möglichen Quarantäne-Maßnahmen für internationale Reisende bis hin zu reduzierten Standflächen oder Ausstellerabsagen“, sagt Vorstand Arne Klöfkorn im Gespräch mit GFF. Daher sei es ein „entschlossener und mutiger Schritt“ der Messe Düsseldorf, die Messe für 2020 abzusagen. „Der ungewohnte Termin im Juni 2021 wird sicherlich auch eine Herausforderung, aber ich bin sicher, dass die Branche es zu schätzen weiß, diese Möglichkeit außerhalb des normalen Messeturnus geboten zu bekommen. Daher wird Bohle selbstverständlich auf der glasstec 2021 vertreten sein“, betont Klöfkorn.

Lisec dagegen wird von der Teilnahme an der glasstec 2021 absehen. „Anlässlich unseres 60. Jubiläums im nächsten Jahr werden wir eine Hausmesse veranstalten, die ebenfalls im Juni 2021 stattfinden wird – an unserem Produktionsstandort in Seitenstetten“, begründet CEO Gottfried Brunbauer die Entscheidung. Generell sind die Verschiebungen der Messen von 2020 auf 2021 seiner Meinung nach sehr schwierig zu bewerten – es komme auf den Blickwinkel an: Veranstalter oder Aussteller. „Aus unserer Sicht wird die Corona-Pandemie auch im kommenden Jahr noch deutlich spürbare Auswirkungen haben – nicht nur auf uns, sondern auf die gesamte Industrie und insbesondere auf den Maschinen- und Anlagenbau“, sagt Brunbauer. Weil klarerweise bereits vor den Verschiebungen für das Jahr 2021 Messetermine fixiert gewesen waren, werde das Messeprogramm mit den verschobenen Messen vor allem im ersten Halbjahr sowohl für die Aussteller als auch für die Besucher der Branche sehr dicht. „Etwaige Teilnahmen bzw. Nicht-Teilnahmen müssen daher strategisch gut durchdacht und geplant werden.“