
Die Nachfrage nach Passivhäusern ist heute leider rückläufig. Die Kunden kommen in erster Linie wegen des Designs mit schmalen Ansichtsflächen auf mich zu. Erst im Beratungsgespräch kläre ich sie über weitere Vorteile des Passivhausfensters auf; darüber, dass sich die Mehrkosten, die im Vergleich zu einem Standardfenster entstehen, durch die Energieeffizienz in sechs bis zehn Jahren amortisiert haben werden – nicht nur rechnerisch, sondern auch praktisch, das kann ich aus meiner Erfahrung bestätigen. Nach zehn Jahren bringen die Fenster sogar Gewinn ein, diese Tatsache ist bei einer Lebensdauer von 40 Jahren und mehr nicht unerheblich. Dieser Aspekt, der geringe Energieverbrauch, wird leider von der Politik vernachlässigt. Im Sinne des Klimaschutzes sollten entsprechende Maßnahmen forciert werden. Unser Betrieb hat die ersten Passivhausfenster bereits 1995 gefertigt. Von diesem frühen Einstieg profitieren wir heute. Im Jahr 2005 haben wir die Firma komplett auf den Fensterbau ausgerichtet. Die größte Umstellung in der Produktion, die wir nach dem Kontakt mit Franz Freundorfer umgesetzt haben, war die Einzelstückfertigung: Bei gleicher Werkstattfläche erzielen wir einen höheren Output an Fensterstückzahlen. Das ist ein großer Vorteil. Der Mehraufwand, ein Passivhausfenster im Vergleich zu einem guten Standardfenster zu fertigen, beträgt zirka 20 Prozent. Eingerechnet sind der höhere Materialeinsatz mit Dämmeinlagen etc. sowie die damit verbundene Arbeitszeit. Natürlich sind unsere Fenster dadurch teurer. Wer rein auf den Kaufpreis schielt, wird sich nicht an uns wenden.
www.lorber-fenster.at