Zu Gast in GFF „Die Marktentwicklung verläuft spannend.“

Wolfgang Asmuß ist Vertriebsleiter Deutschland Nord bei der Siegenia Gruppe. - © Siegenia

Die Entwicklung im deutschen Fenster- und Türenmarkt ist 2014 äußerst spannend verlaufen. Mit dem erwarteten tollen Start legte die Branche los. Die zweite Hälfte des Jahres zeigt sich bislang äußerst verhalten. Zum einem haben sich die Deutschen eine Pause gegönnt. Zum anderen ist ein in dieser Höhe noch nie da gewesener Import von Fenstern aus Osteuropa zu verzeichnen. Insbesondere polnische Hersteller von Fenstern und Türen gewinnen mit günstigen Preisen und geschicktem Marketing Boden auf dem Mengenmarkt der deutschen Wiederverkäufer. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren weiter verstärken; der Prozess der Marktbereinigung in Deutschland wird dadurch beschleunigt. Unternehmen, die nicht genügend Augenmerk auf Verkauf und Marketing legen, werden in diesem Wettkampf das Nachsehen haben. Ich bin dennoch sicher, dass sich die Anzahl der Importfenster auf einem konstanten Level einpendeln und die deutsche Fenster- und Türenbranche auf die neue Wettbewerbssituation reagieren wird. Sie verfügt über die nötigen Mittel, um dieser Entwicklung standzuhalten, und ich spreche dabei nicht nur von modernsten Fertigungskapazitäten: Die Anforderungen an Sicherheit und Raumkomfort steigen; bauspezifische Lösungen werden immer häufiger. Hier bietet sich gerade regional aufgestellten Fensterbauern eine große Chance. Mit Beratungskompetenz und Kundennähe können sie sich durchsetzen. Wir von Siegenia werden unsere Partner von der Innovationskraft und der hohen Qualität unserer Produkte und Lösungen überzeugen. Zur Stärkung ihrer Position im Kundengespräch geben wir ihnen Argumente an die Hand, mit denen sie den Produktnutzen klar kommunizieren.

www.siegenia.com