Das Softwarehaus aus Oberkochen hat eine Stellungnahme verfasst als Reaktion auf Meldungen, wonach die Insolvenz der Helmut Meeth GmbH auch auf massive IT-Probleme zurückgehe. Der Fensterbauer setzt 3E-Software ein. Lesen Sie hier die Mitteilung im Wortlaut.
"Vor kurzem erschienen in der Fachpresse Beiträge bezüglich der Insolvenz der Helmut Meeth GmbH & Co. KG, in welchen die Insolvenzverwaltung unter anderem Schwierigkeiten mit der IT als Mit-Ursachen für die Insolvenz nannte. Da auch 3E zu den IT-Lieferanten der Helmut Meeth GmbH gehört, erreichen 3E seitdem täglich Anfragen dazu von unseren Branchenbegleitern. Wir möchten durch zusätzliche Information für Klarheit sorgen.
Weder das 3E-Team noch unsere Softwareplattform 3E-LOOK hat für Ausfälle in den in der Berichterstattung genannten Bereichen geführt.
Wir verstehen 3E-LOOK allerdings als ergänzbare Plattform, an die Drittsysteme und Eigenentwicklungen angedockt werden können. Finden durch solche Drittsysteme unautorisierte Veränderungen in der Datenbank statt, kann dies zu schwerwiegenden Problemen führen, für die aber 3E nicht verantwortlich ist.
Fehlendes Fachpersonal kann solche Probleme unkontrollierbar machen und 3E hat insbesondere in den letzten Monaten konstant versucht, Helmut Meeth bei der Datenintegrität zu unterstützen, weswegen wir kritische Situationen, entstanden durch Drittsoftware oder Unwissenheit, meist entschärfen konnten.
Dass in der Pressemeldung nicht mehr Kontext zu den Problemen geliefert wurde, hat das ganze 3E Team stark irritiert. Daher freuen wir uns, dass wir diese Unklarheit, auch durch den persönlichen Kontakt mit der Insolvenzverwaltung, mit der wir nun zusammenarbeiten, beseitigen konnten.
Wir unterstützen die Firma Meeth tatkräftig, damit die Systeme wieder reibungslos laufen und die Auftragsabwicklung schnellstmöglich fortgeführt werden kann."
