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Roadshow auf dem Betriebsgelände Vor-Ort-Schulung für die Mitarbeiter

Wicona hat eine Roadshow für Metallbauer konzipiert. Seit Ende Juli besucht das Unternehmen interessierte Fachbetriebe im ganzen Bundesgebiet. In Niederbayern machte die Roadshow auf dem Gelände von Straubinger Metallbau Station. GFF war auch vor Ort.

Als GFF in Straubing angekommt, sind die Mitarbeiter von Wicona noch mitten in den Aufbauarbeiten. Die zwei roten 5,5 mal 2,5 Meter großen Container stehen schon – sie waren kurz zuvor auf dem großen Hof von Straubinger Metallbau abgeladen worden. Nun sind die Details dran, damit, wenn sich in zwei Stunden die Mitarbeiter des Metallbaubetriebs aus Straubing die Produkte von Wicona ansehen wollen, alles aufgebaut ist – angefangen bei den Produkten bis hin zum Catering.

Produktpräsentation vor Ort

„Unsere Produkte sind einfach zu verbauen und gut in der Handhabung. Das wollen wir vor Ort zeigen“, sagt Marcel Bartsch, Sales Director Germany bei Wicona. In der mobilen Werkstatt können die Mitarbeiter des jeweiligen Betriebs selbst Hand anlegen und die Produkte ausprobieren. Möglich ist u.a. die Herstellung von Fenster- und Türelementen mit der Wicona-Stanze oder der Zusammenbau bzw. Einsatz von Eck-, Stoß- und Riegelverbindungen und Fassade. „Eigentlich wollten wir im Mai starten, aber die Pandemie ließ das nicht zu.“

Ein Teil der Roadshow sein

Straubinger Metallbau ist der dritte Stopp der Roadshow, die laut Pressemeldung verspricht: „Wir kommen an einem vorab vereinbarten Termin zu Ihnen und bringen unsere beiden Container gleich mit: ein attraktives Rundum-Sorglos-Paket inklusive einem gemeinsamen Imbiss – ideal abgestimmt auf die verfügbare Zeit.“
Die Roadshow besucht Betriebe im ganzen Bundesgebiet. Den Anfang machte Bayern. „Wir haben uns an den Sommerferien orientiert, deswegen sind wir in Bayern gestartet, da fingen die Ferien erst an“, sagt Bartsch. „Danach ging es weiter in den Norden.“ Die nächsten Stationen lagen u.a. in Rostock, Dresden, Bremen und in Brandenburg. „Wir fahren dann Woche für Woche wieder mehr gen Süden“, erklärt Bartsch. Termine plant der Hersteller bis Ende Oktober – im Winter sei das Konzept schwieriger umzusetzen. Ein Grund mehr, warum er bedauert, dass sich der Start um zwei Monate verzögerte.

Neukundenakquise

Mit der Aktion will Wicona Neukunden gewinnen. Sie komme gut an, sagt Bartsch. „Das Feedback war bislang sehr positiv. Die Leute konnten sich das System einfach mal anschauen, anfassen, Fragen stellen und so ein bisschen die Berührungsängste verlieren.“ Zirka drei Stunden sind für die Termine bei den Betrieben vor Ort angesetzt. Je nach Vereinbarung findet die Roadshow Mittags zur Feierabendzeit statt. Während es ein Buffett gibt, erhalten die Mitarbeiter des jeweiligen Betriebs die Chance, sich die Systeme anzuschauen und den Fachleuten von Wicona Fragen zu stellen. Die Roadshow richtet sich an Gesellen und Auszubildende. Als Wicona bei Stegmüller Stahl und Metallbau in Arnstorf Station machte, hätten die Auszubildenden des Betriebs mit Begeisterung ein Fenster gebaut, sagt Michael Bartsch.


„Das macht auch unseren Leuten richtig Spaß zu sehen, mit wieviel Eifer sich der Nachwuchs hier einbringt“, betont Bartsch. „Voraussetzung für eine Station mit der Roadshow ist ein Betriebsgelände, dass groß genug ist für unsere beiden Container.“ Für die Terminvereinbarung wenden sich interessierte Fachbetriebe an ihren jeweiligen Wicona-Außendienstmitarbeiter.

Wicona on the Road

Der Hersteller Wicona ist mit seiner Roadshow bei Metallbauern in ganz Deutschland unterwegs. Marcel Bartsch und Markus Reindl erklären, wie interessierte Betriebe Teil der Roadshow werden können.

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