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FVSB-Mitgliederversammlung Virtuelle Vorstandswahl und gute Branchenentwicklung

Bei der virtuellen Jahresmitgliederversammlung des Fachverbands Schloss- und Be-schlagindustrie (FVSB) am 17. Juni 2021 wurde Karl Kristian Woelm, geschäftsführender Gesellschafter der Woelm GmbH, als Vorsitzender des FVSB wiedergewählt. Die Schloss- und Beschlagindustrie konnte ihre Produktion im Gebäudebereich erneut ausbauen: Das Volumen stieg 2020 um 2,7 Prozent auf drei Milliarden Euro.

In seiner Eröffnungsrede ging Woelm darauf ein, dass die Pandemie im Vorjahr in allen Betrieben enorme Anstrengungen erforderte und man nun mit ganz anderen, unerwarteten Problemen zu tun hat. Durch den derzeitigen Boom sei auch die Schloss- und Beschlagindustrie von der Materialknappheit und Verteuerung betroffen, und dabei sei eine Ende nicht absehbar.

"Fehlende Handwerker sind das Problem."

Holger Koch, stellvertretender FVSB-Geschäftsführer, berichtete über die Entwicklung im vergangenen Jahr. Die Schloss- und Beschlagindustrie im Gebäudebereich konnte ihre Produktion erneut ausbauen: Das Volumen stieg um 2,7 Prozent auf drei Milliarden Euro. Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie liegen seit September die Eckdaten für die gesamte Schloss- und Beschlagindustrie hinsichtlich Umsatz, Auftragseingang und Nettoproduktion wieder über den Vorjahreswerten, insbesondere im November und Dezember war ein deutlicher Dynamikzuwachs zu verzeichnen. Bereits im Februar stiegen die Auftragseingänge massiv an, was sich im März bereits bei der Nettoproduktion und im Umsatz niederschlug. Die Werte für das erste Quartal liegen daher meist deutlich über den Vorjahreswerten, die Corona-Pandemie hatte 2020 leider auch Auswirkungen auf die Schloss- und Beschlagindustrie. „Wie die Daten zeigen, konnten die Produktionseinbrüche zum Jahresende aufgeholt werden, womit nicht zu rechnen war. „Derzeit sind die Auftragsbücher prall gefüllt, Materialknappheit und fehlende Handwerker sind eher das Problem“, so Koch.

Studie: Fenstermarkt entwickeln sich gut

Ein Blick auf die jüngsten Ergebnisse der Heinze-Marktstudien zum Außentüren- und Fenstermarkt zeigen, dass sich der Fenster- und Außentürenmarkt trotz Corona-Krise gut entwickelt. Der deutsche Fenster- und Außentürenmarkt konnte auch im Corona-Jahr 2020 zulegen. Der Fenstermarkt hat mit einem Plus von 3,5 Prozent gegenüber 2019 abgeschlossen, der Außentürenmarkt liegt sogar 3,9 Prozent über dem Vorjahreswert.

Wahlen: fast alle Vorstände wiedergewählt

Turnusgemäß standen die Wahlen an. Karl Kristian Woelm kandidierte erneut für das Amt des Vorsitzenden und wurde von den anwesenden Mitgliedsunternehmen ohne Gegenstimmen gewählt. Woelm ist bereits seit 2015 im FVSB-Vorstand und seit 2017 als Vorsitzender tätig. Auch der stellvertretende Vorsitzende Wolf Hoppe (Hoppe AG) wurde in seinem Amt bestätigt. Matthias Kohl (Beyer & Müller GmbH & Co. KG) wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Da Michael Meier aus der Geschäftsführung der Simonswerk GmbH in den Ruhestand geht, ist er nicht mehr stellvertretender Vorsitzender, sondern bleibt dem Vorstand als normales Mitglied erhalten. Des Weiteren ist Richard Rackl (CES-Gruppe) als Vorsitzender einer Fachabteilung satzungsgemäß Mitglied des Vorstands. Zugewählte Vorstandsmitglieder sind Volker Kirchberg (Niederhoff & Dellenbusch GmbH & Co. KG) und Julius von Resch (Gretsch-Unitas GmbH). Wolfgang K. Schlieper (WILKA Schließtechnik GmbH) schied aus dem Vorstand aus, jedoch nimmt Robert Schlieper (Wilka Schließtechnik GmbH) seinen Platz ein. Darüber hinaus gibt es mit Martin Graé (Roto Frank Fenster- und Türtechnologie GmbH) noch ein kooptiertes Vorstandsmitglied als Mitglied des ARGE Executive Teams.

Nächste FVSB-Jahresmitgliederversammlung

Der FVSB-Vorsitzende Woelm zog das Fazit, dass der Verband gut aufgestellt ist und viele aktuelle und wichtige Themen betreut. Besonders betonte er die Effizienz und das Netzwerk des Verbands. Er wies auf den Termin der nächsten FVSB-Jahresmitgliederversammlung am 23. Juni 2022 hin.

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