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Bauphysikalische Hintergründe Remmers veranstaltet Seminar zu Schimmelschäden

Schimmelschäden sind nach wie vor ein großes Thema am Bau. Bis zu zehn Millionen betroffene Wohnungen in Deutschland vermutet Remmers. Mit seinem Seminar zum Thema Schimmelschäden gibt das Unternehmen einen Überblick und Einblick in die bauphysikalisch bedingten Ursachen.

Etwa vier Milliarden Euro kostet die Beseitigung von Schimmelschäden jährlich, berichtet Remmers. Einige Schimmelschäden entstünden durch ein dysfunktionales Nutzerverhalten, andere durch halbherzige Diagnosen und Analysen mit der Konsequenz fragwürdiger Sanierungsmaßnahmen. Fehlendes Fachwissen, Mythen und Legenden oder auch Informationsdefizite bei Planern und Handwerkern sorgen nach Unternehmensangaben zusätzlich für weitere Schäden.

Aus diesem Grund bietet Remmers am 23. Mai 2018 in Wiesbaden und am 6. Juni 2018 in Neumünster je ein Seminar zum Thema Schimmelschäden an.

Seminar vermittelt Hintergrundwissen

Ziel des Seminares ist es, einen ersten Überblick und Einblick in die komplexe Welt bauphysikalisch bedingter Ursachen zu geben. Referent Dipl.-Ing. (FH) Michael Carl verknüpft theoretisches Hintergrundwissen mit praktischen Schadensbeispielen, berichtet Remmers. Aussagekräftige Thermogramme tragen zum besseren Verständnis der Thematik bei.

Des Weiteren behandelt Carl Begriffe wie: Diffusion, Kapillarität, Sorption, Schlagregen, Fugen, Bausalze, Innendämmung, Außendämmung, DIN 4108, Wärmebrücke, Temperaturfaktor, Wasseraktivität, Sporenkeimung, Mycelwachstum, Datenlogger, Thermografie, Wärmebrückenberechnung, relative Luftfeuchte, absolute Luftfeuchte, funktional Heizen und Lüften.

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