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PDR vor 25 Jahren gegründet Recyclingsystem für gebrauchte PU-Schaumdosen

Das PDR-Rücknahme- und Recyclingsystem für gebrauchte PU-Schaumdosen feiert 2018 den 25. Jahrestag seit seiner Gründung. Heute ist der Service nach Auskunft von PDR-Geschäftsführer Dr. Thomas Hillebrand beim Handwerk fest etabliert. Mehr zum Service lesen Sie hier.

1993 erfolgte im oberfränkischen Thurnau der erste Spatenstich auf dem PDR-Firmengelände. Ein Jahr später liefen die ersten Montageschaumdosen über die eigens entwickelte Recyclinganlage. Inzwischen gehört es zum guten Ton, die als Sonderabfall eingestuften gebrauchten PU-Schaumdosen nach Gebrauch zum Recycling zurückzugeben, berichtet PDR.

In der Recyclinganlage werden die gesammelten PU-Schaumdosen zu zirka 95 Prozent recycelt, etwa 80 Prozent davon stofflich. Pro Jahr gewinnen die Thurnauer eigenen Angaben zufolge daraus das Prepolymer Prepur, das Treibgasgemisch Trigas, Weißblech-, Aluschnitzel sowie Kunststoffmahlgut (PE/PP) zurück. Die aus dem Recyclingprozess gewonnen Rohstoffe und Produkte finden in der Industrie wieder Einsatz.

So funktioniert das Recycling

Handwerker, die viele Bauschaumdosen verbrauchen, stellen die Dosen lediglich in den Originalverkaufskarton zurück, der gleichzeitig als Rücksendekarton dient. Ist der Karton wieder voll, beauftragt der Praktiker das Unternehmen kostenfrei mit der Abholung.

Wer nur hin und wieder PU-Schaumdosen benutzt, der findet laut PDR auf dessen Website Fach- und Heimwerkermärkte sowie kommunale Sammelstellen, bei denen er die gebrauchten PU-Behälter kostenfrei abgeben kann. Bundesweit gibt es nach Unternehmensangaben inzwischen über 2.500 Rückgabestellen.

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