Technik -

Mediola und Rehau Präventiver Einbruchschutz im vollvernetzten Heim

Ein neuer Sensor – entstanden aus einer gemeinsamen Zusammenarbeit – erkennt Einbrecher an Fenstern sowie Türen und schreckt sie noch vor dem Bruch ab. Der Sensor bietet zudem noch weitere Vorteile im smarten Zuhause.

Den Einbrecher bereits zu erkennen und abzuschrecken, bevor er am Fenster seine Hand anlegen kann, sei eine Besonderheit des neuen Fenstersensors Smart Guard von Rehau. Mediola, Spezialist für herstelleroffenen SmartHome-Lösungen, und Rehau, Anbieter hochwertiger Fensterlösungen, haben ihre Zusammenarbeit vertieft, damit sich der Sensor auch von den Mediola SmartHome-Zentralen unterstützen lässt. Als Folge der Kooperation lässt sich der auf EnOcean-Funk basierende Sensor ab sofort an alle Aio Gateway-Modelle der V6-Serie anbinden, die über integrierten EnOcean-Funk verfügen.

Der präventiv Einbruchschutz bietende Fenstersensor Smart Guard lässt sich somit nach Herstellerangaben sowohl in die markenübergreifende SmartHome-App Iqontrol Neo als auch in die High-End-Lösung Aio Creator Neo von Mediola einbinden und mit weiteren Marken und Geräten zu einem umfassenden SmartHome-System vernetzen.

Schrittweise bis zum Hauptalarm

Der neuartige Sensor biete aufgrund seiner sensorgesteuerten Außenfront-Überwachung von Fenstern und Fenstertüren einen wirkungsvollen Präventivschutz. Einbruchversuche lassen sich dem Unternehmen zufolge frühzeitig erkennen und potenzielle Täter über Licht- und Tonsignale abschrecken, bevor sie etwas beschädigen.

Dazu verfüge der Sensor über eine integrierte LED sowie einen Signalgeber mit einer Lautstärke von bis zu 60 Dezibel. Erfüllt der Voralarm sein Ziel und der Täter entfernt sich wieder, löst sich der Hauptalarm nicht aus und der Smart Guard kehrt in seinen Normalzustand zurück. Sollte sich der Täter nicht abschrecken lassen, intensiviert sich der Voralarm schrittweise bis zum Hauptalarm. Der Hauptalarm erfolgt, wenn der Sensor eine schwere Erschütterung erkennt oder sich das Fenster öffnet.

Intelligentes Wohnen – aber sicher

Aufgrund der Anbindung an das Mediola-System lasse sich der Rehau Smart Guard mit weiteren EnOcean-Komponenten wie Eltako, sowie verschiedener weiterer Produkte verschiedener Hersteller technikübergreifend kombinieren. Dazu zählen Marken aus der Sicherheits- und Gebäudetechnik oder dem Haushaltsgeräte- oder Entertainmentbereich wie u.a. Sonos, Nuki, Homematic IP, Somfy, Gardena, DoorBird, Elero, Warema, Becker, Philips Hue, Netatmo.

Die Voralarm- Meldung des Sensors lässt sich laut Rehau z.B. aufgrund der cleveren Verbindung von Mediola und Smart Guard aus Auslöser nutzen, um die Außenbeleuchtung anzuschalten und Rollläden nach unten zu fahren – so lässt sich der Präventivschutz einfach noch effektiver gestalten. Der Hauptalarm lasse sich ebenfalls effektvoll erweitern, indem die Sonos Speaker z.B. lautes Hundegebell abspielen, Sirenen auslösen oder alle Lichter blinken lassen. Im Alarmfall können die Bewohner deren Freunde oder Nachbarn per Push-Meldung oder E-Mail benachrichtigen.

Gefühlter Luxus und einiges mehr

Aus der markenübergreifenden Vernetzung aller Haushaltsgeräte mit dem Smart Guard ergeben sich weitere smarte Vorteile. So haben die Hausbesitzer nicht nur ihre Fenster, Türen und anderen Geräte immer und von überall im Blick. Basierend auf den Automatisierungsfunktionen von Mediola kann das Zuhause auch automatisch die Heizung herunterfahren, sobald ein Sensor im Winter ein geöffnetes Fenster meldet.

Modernes Smart Living biete dadurch luxuriösen Komfort mittels Bedienung des Heims per zentraler App und Sprache sowie eine erhöhte Sicherheit für Objekt und Bewohner. Die Energieeffizienz der eigenen vier Wände lasse sich ebenfalls basierend auf Mediola und den Smart Guard-Sensoren von Rehau nachhaltig verbessern: Das schone den Geldbeutel und die Umwelt.

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