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Elektronische Zutrittsorganisation sichert Alpen-Heliport Im Ernstfall keine Zeit verlieren

Wenn es eilt oder unwegsames Gelände zu überbrücken ist, sind Hubschrauber oft die letzte Rettung. In den Alpen punkten sie mit ihrer Flexibilität, die Leben retten kann. Der neue Heliport in St. Johann im Pongau (Österreich) ist mit einer Schließanlage gesichert.

Im Ernstfall keine Zeit verlieren
Eine elektronische BlueSmart-Schließanlage sichert den Heliport St. Johann. -

Direkt neben der Salzach liegt der Stützpunkt von Heli Austria. Das Raumangebot erstreckt sich über zwei Geschosse: Neben Büroräumen finden Werkstätten, Aufenthaltsräume sowie ein Wartungs- und Abstellhangar Platz. Ein Teil der Belegschaft von Heli Austria ist am Zweigstandort in Meran eingesetzt. Obwohl beide Standorte mehrere Hundert Kilometer voneinander entfernt liegen, vereint sie eine gemeinsame Schließanlage. An die soll nun auch ein dritter Heliport in Mayrhofen (Tirol) angebunden werden.

Individuelles Konzept

Aktuell besteht die BlueSmart-Schließanlage von Winkhaus aus unterschiedlichen Komponenten wie Aufbuchlesern, Offline-Lesern, Design-Türklinken, Vorhangschlössern mit elektronischem Zylinder und elektronischen Türzylindern. Die Bauteile bilden zusammen ein virtuelles Netzwerk, das alle Bereiche zuverlässig sichern soll. Insbesondere die Technik am Heliport ist ein hochgradig sensibler Bereich. Daher ist es wichtig, "dass wir den unterschiedlichen Berufsgruppen individuell geregelte Zutrittsberechtigungen für verschiedene Räumlichkeiten erteilen können", sagt Prokuristin Saskia Knaus.

Zentrale Rechteverwaltung

Die individuellen Berechtigungen werden an einem zentralen Rechner verwaltet, lassen sich mit wenigen Mausklicks ändern und werden an die Aufbuchleser übertragen. Im Fall eines Schlüsselverlusts ist kein Schließanlagenaustausch erforderlich. Bei BlueSmart reicht ein elektronischer Schlüssel am Bund, um alle Türen zu öffnen. "Die Piloten fliegen heute in St. Johann, überstellen dann die Maschine nach Südtirol und müssen dort ebenfalls in die Räumlichkeiten gelangen können", erläutert Knaus die Anforderungen von Heli Austria.

Mehr dazu lesen Sie in der GFF 10/2018.

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